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Leichtathletik Friedrichsfehner räumen bei DM ab


So sehen glückliche Sportler aus (von links): Helge Bormann, Rieke Stieglitz und Jens Beintken vom SV Friedrichsfehn 
SV Friedrichsfehn

So sehen glückliche Sportler aus (von links): Helge Bormann, Rieke Stieglitz und Jens Beintken vom SV Friedrichsfehn

SV Friedrichsfehn

Friedrichsfehn - Hochzufrieden kehrten die Athleten des SVF von den Deutschen Meisterschaften der Senioren im thüringischen Leinefelde zurück. An den drei stark verregneten Wettkampftagen holten Rieke Stieglitz, Helge Bormann und Jens Beintken eine goldene, zwei silberne und zwei bronzene Medaillen sowie weitere Finalplatzierungen.

Überraschung gelungen

Rieke Stieglitz, die bisher verletzungsbedingt eine sehr durchwachsene Saison hatte, ersprintete völlig überraschend mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen den Vizetitel über die 100 Meter in 13,18 Sekunden und über 200 Meter in 27,18 Sekunden den 3. Platz. Dabei ließ sie in ihrer Altersklasse W35 in beiden Läufen Athletinnen mit viel besseren gemeldeten Vorleistungen deutlich hinter sich zurück.

Interview: In kurzer Zeit zur Wettkampfform

Tatiana Gropius

Jens Beintken lief in der Altersklasse M35 über die 110 m lange Hürdendistanz ebenfalls mit neuer persönlichen Bestleistung in 16,53 Sekunden auf den Silberrang. Dieser Erfolg sei noch einmal besonders hervorzuheben, habe es doch vor und während der Hürden-Finalläufe sintflutartige Regenfälle mit Gewitter gegeben, heißt es von Seiten des Vereins. Mit nicht weniger widrigen Wetterbedingungen hatte Jens am zweiten Tag beim Weitsprung zu kämpfen, da der Wind ständig drehte. Der wechselnde Gegen- und Rückenwind führte zu zahlreichen ungültigen Versuchen aller Teilnehmer, kommt es doch gerade beim Weitsprung auf einen kontinuierlichen, zentimetergenauen Anlauf an. Der Oldenburger Sportlehrer bewies großen Wettkampfgeist und einen kühlen Kopf und sprang mit 6,09 Metern auf den 3. Platz.

Highlight für SVF

Das Highlight aus Friedrichsfehner Sicht: Der Titel durch Helge Bormann. Der Sportler, ehemals Hürdenläufer in der nationalen Spitze, der erst Ende letzten Jahres nach einer Wettkampfabstinenz von über 20 Jahren wieder aktiv geworden ist, gewann sein Rennen über die 100 m Hürden der Altersklasse M50 deutlich in 15,35 Sekunden. Er komplettierte das erfolgreiche Abschneiden der Ammerländer Athleten mit zwei 6. Plätzen im Hochsprung (1,56 Meter) und über die 200 Meter (25,90 Sekunden).

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