Friedrichsfehn - Internationale Wettkampferfahrung hat Leichtathlet Jens Beintken gesammelt. Der Friedrichsfehner ging bei den Senioren-Weltmeisterschaften im spanischen Malaga an den Start.

Direkt am ersten Wettkampftag stand für den Ammerländer in der Altersklasse M35 der Start beim 100-Meter-Sprint an. 57 Starter aus allen Nationen waren am Abend im Stadion. Etwas ungewöhnlich war der späte Start um kurz vor 22 Uhr. Beintken traf dort auf Sprinter aus Großbritannien, der USA, Spanien, Finnland und Luxemburg.

Die Athleten wurden direkt aus den Katakomben auf die neue blaue Bahn des Stadions geführt. Beintken zeigte einen guten Lauf und wurde in 12,13 Sekunden Sechster seines schnellen Vorlaufs und erreichte insgesamt einen Platz im Mittelfeld der 57 Starter. “Die Atmosphäre war grandios – es herrschte eine tolle Stimmung und ein Sprint unter Flutlicht ist etwas ganz Besonderes“, beschreibt der Friedrichsfehner.

Die Vorbereitung für Malaga lief für Beintken jedoch sehr holprig, da er sich zu Beginn der Saison eine schmerzhafte Achillessehnenentzündung zugezogen hatte, die ein spezifisches Training erst wieder ein paar Wochen vor der WM zuließ. Nach dem Sprint musste er jedoch feststellen, dass die Achillessehne wieder schmerzte. Also stand bis zu seinem Start am fünften Wettkampftag im Weitsprung erst einmal die Regeneration auf dem Programm.

Beintken startete mit einem guten ersten Sprung mit 5,98 Metern in die Konkurrenz. Da der Anlauf im zweiten Sprung nicht passte, kam alles auf den dritten Versuch an. In diesem passten sowohl der Anlauf als auch die Flugphase, und so wurden sehr gute 6,20 Meter gemessen. Damit belegte er unter 24 Startern einen tollen zehnten Platz. Ihm fehlten zum Einzug in den Endkampf der besten acht Athleten nur acht Zentimeter. Beintken zeigte sich mit seinen Ergebnissen sehr zufrieden. Er lobte zudem die tolle Stimmung während der Wettkämpfe unter den verschiedenen Athleten.