Friedrichsfehn - Nachdem seit Anfang Mai die Leichtathleten wieder trainieren dürfen, werden in Niedersachsen ab dem 1. Juli auch wieder Wettkämpfe erlaubt sein. Ein paar Tage früher waren diese schon in Bremen erlaubt. Corinna Sandfort vom SV Friedrichsfehn nutzte diese Chance und startete bei einem Sprintmeeting des SV Werder Bremen wieder durch.

Die Teilnehmerfelder waren schon in der Ausschreibung begrenzt und es durfte nur auf jeder zweiten Bahn gestartet werden. Die Sportler des SV Friedrichsfehn trainieren zwar seit gut einem Monat wieder, aber die lange trainingsfreie Zeit hat dazu geführt, dass die Athleten nicht genau wissen, wie ihr Leistungsstand ist. Von daher war Sandfort zwar neugierig und gespannt, aber auch etwas nervös. In ihrem ersten Lauf über die 100-Meter-Strecke verschlief sie den Start, war dafür mit ihrem Lauf in 13,39 Sekunden recht zufrieden. Am Ende fehlten ihr nur gut zwei Zehntel zu ihrer Vorjahreszeit. In ihrer zweiten Disziplin absolvierte Sandfort die 200 Meter in 27,94 Sekunden.

Weiter geht es für die Leichtathleten am Sonntag, 12. Juli, im Delmenhorster Stadion bei den Einzel-Bezirksmeisterschaften Weser-Ems. Allerdings müssen sich die Aktiven aufgrund der Corona-Pandemie wohl auf Meisterschaften in „stark veränderter Form“ einstellen. Es wird keine Wettbewerbe in den Wurf- und Stoßdisziplinen und auch nicht im Hochsprung geben. Die 100- bis 800-Meter-Läufe finden nur in Bahnen statt, einschließlich der entsprechenden Hürdenstrecken. Außerdem messen sich die Teilnehmer im Weit- und Dreisprung.