Großheide - Beim Wettstreit der besten Boßelmannschaften des Friesischen Klootschießerverbands aus den beiden Landesverbänden Oldenburg und Ostfriesland um die FKV-Krone haben die beiden friesländischen Vertreter einen Podestplatz deutlich verpasst. Bei der Endrunde am Sonntag in Berumerfehn (Kreisverband Norden) dominierten dagegen die Mannschaften aus Ostfriesland mit hervorragenden Wurfleistungen.

Nur in der Frauenkonkurrenz gab es einen kleinen Erfolg für die Friesensportler aus Oldenburg, so konnte Kreuzmoor die Bronzemedaille mit auf die Heimreise nehmen. Bei den Männern holte sich Reepsholt einen weiteren FKV-Titel. In der Frauenkonkurrenz hatte der Wittmunder Verein aus Ardorf im Ziel die Nase vorn.

Die Ardorferinnen siegten mit 94 Würfen vor dem Vorjahressieger Dietrichsfeld (97 Würfe). Das Frauenteam aus Kreuzmoor benötigte 98 Würfe. Platz vier ging an Rahe (99).

Auf dem fünften Platz landeten die Frauen aus Schweinebrück (104). Bei der Wende hatten sie mit 50 Wurf noch den letzten Platz eingenommen. Doch dem Neuling Spohle, bei der Wende auf Rang vier (49), ging im zweiten Abschnitt etwas die Puste aus (56). Mit 105 Wurf wurde Spohle Sechster. Als beste Einzelgruppe in der Frauenkonkurrenz konnte sich die Gummiabteilung aus Ardorf (46) präsentierten. Auch die Holzwertung führten die Ardorferinnen (48) an.

In der Männerkonkurrenz sicherte sich Reepsholt mit 180 Würfen den Titel, während Accum mit Rang zwei vorliebnehmen musste (184). Rang drei ging an den ostfriesischen Vizemeister Dietrichsfeld (186) vor dem viertplatzierten Team aus Spohle (194). Die ersatzgeschwächten Kreuzmoorer belegten Rang sechs (202), mit vier Wurf Rückstand auf die Grabsteder (198).

Beim Titelverteidiger aus der friesischen Wehde, der – anders als meist im Ligaspielbetrieb in dieser Saison – in Bestbesetzung angetreten war, konnten etliche Aktive ihre normalen Leistungen nicht abrufen. Eine große Ausnahme bildete nur die 1. Gummigruppe, die für die Strecke lediglich 43 Wurf benötigte. Dagegen fielen diesmal die 2. Holz (50), die 1. Holz (51) und die 2. Gummi (54) deutlich ab. In der Saison hatten die beiden Holzgruppen noch meist für ein Ausrufezeichen gesorgt.