Friesland - Die Boßlerinnen aus Schweinebrück waren auch mit dem letzten Aufgebot in der Landesliga wieder erfolgreich.
Landesliga
Schweewarden - Kreuzmoor 4:1. Die Partie war lange umkämpft. Mit der Holzkugel gingen die Gäste in Führung. Am Ende der Kraftstrecke lagen die Schweewarderinnen mit einem Schoet vorne. Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn erklärte: „Am Deich hatte Kreuzmoor in der ersten Kurve Pech. Wir sind mit drei Schoet in Führung gegangen.“ Im Ziel waren es vier Schoet und 64 Meter. Die Gummi der Gastgeberinnen geriet mit drei Schoet in den Rückstand, kämpfte sich aber wieder heran. Im Ziel war Kreuzmoors Vorsprung knapp (1,049).
Schweinebrück - Reitland 8:0. Die Personalsituation bei den Friesländerinnen war angespannt. Lena Assing und Mareike Runge fehlten. Für sie warfen Christiane Hinrichs und Kerstin Hinrichs. Zudem gab es keine Auswechselspielerinnen. Mareike Runge lobte: „Mit diesem Druck sind die Mädels gut zurechtgekommen.“ Die Holz baute ihre Führung bald auf drei Schoet aus. Im Ziel betrug der Vorsprung sechs Schoet und 19 Meter. „Es lief nicht viel. Die Schweinebrückerinnen überrollten unsere Holz mit Spitzenwürfen“, bedauerte Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders. In der Gummi war es spannend. Reitland egalisierte zunächst einen zwei Schoet großen Rückstand. Erst mit dem Schlusswurf von Marieke Eggers erhöhte sich der Schweinebrücker Vorsprung auf zwei Schoet und 44 Meter. „Dass es letztlich so klar ausging, war für uns doch überraschend ob der Ausgangsposition“, gestand Runge.
Spohle - Halsbek 2:4. Zunächst führte die Spohler Holzgruppe. „Leider wurde diese Führung bis zur Wende abgebaut“, sagte Spohles Kapitänin Tomke Pieper: „Anschließend gab es ein Hin und Her.“ Im Ziel lagen die Gäste mit vier Schoet und 74 Metern vorne. Das Duell der Gummigruppen war ausgeglichen. Auf der Rücktour zog Halsbek kurz mit zwei Schoet weg. „Aber das konnten wir durch unseren Heimvorteil noch umkehren“, freute sich Pieper. Spohle gewann mit zwei Schoet und zwei Metern.
Westerscheps - Zetel/Osterende 4:0. Beide Gruppen schenkten sich zunächst nichts. Die Schepserinnen lagen knapp vorne. „Auf der Rücktour zeigte unsere Holz mehrere Superwürfe“, freute sich Kapitänin Sandra Schedemann. Die Holz gewann mit drei Schoet und 37 Metern, die Gummi mit 65 Metern. Zetels Spielführerin Tanja Schmidt bedauerte: „Wir haben leider wieder verloren, obwohl es in beiden Gruppen eigentlich immer knapp war.“
Bezirksliga
Bezirksliga: Esenshamm - Grabstede 10:0. Das Spiel gegen das Schlusslicht verlief einseitig. Die Holz holte sieben Schoet und 23 Meter heraus, die Gummi gewann mit drei Schoet und 28 Metern.
Schweinebrück II - Grünenkamp 1:1. Es stand erstmals überhaupt das Punktspiel-Duell der Aufsteiger aus Nord/West und Süd/Ost an. „Wir waren überrascht, wie anspruchsvoll und schwer die Strecke zu werfen ist“, analysierte Grünenkamps Mannschaftsführerin Heike Kuhlmann. Die Gastgeber waren mit der Holz (1,011) im Plus. Die Gäste siegten mit der Gummi (1,020). „Letztlich war es ein verdientes Unentschieden“, sagte Kuhlmann.
Bredehorn - Torsholt 0:3. Im Kellerduell waren die Ammerländerinnen im leichten Vorteil. Mit der Holz waren es ganze drei Meter und mit der Gummi 3,078. Beide Teams müssen für den Klassenerhalt noch punkten.
Roggenmoor/Klauhörn - Sandelermöns 6:0. Der Spitzenreiter ließ nichts liegen. Das machte im Alleingang die Holz (6,075) klar. Hinzu kamen zwei Meter mit der Gummikugel.
