Friesland - Selbst Kunstrasenplätze sind nicht für alle Witterungsbedingungen geeignet. Wegen des Schneefalls musste die für Sonntag angesetzte Partie zwischen dem VfL Oldenburg II und TuS Büppel ebenso abgesagt werden wie die Begegnung STV Wilhelmshaven gegen den BV Bockhorn.

Für die Büppeler ist der Spielausfall in Oldenburg sicherlich ärgerlich, zumal Trainer Michael Ssadkoff sich mit einem fest eingeplanten Dreier eine etwas bessere Ausgangslage für den Start nach der Winterpause versprochen hatte. Mit nur sechs Punkten aus 13 Begegnungen rangiert der TuS zumindest für die nächsten zweieinhalb Monate auf dem letzten Tabellenplatz. Trotz der roten Laterne haben sich die Büppeler mit dem Abstieg noch längst nicht abgefunden. „Nach der Winterpause greifen wir an“, sagt Ssadkoff.

Ähnlich düster sieht die Lage beim BV Bockhorn aus. Als Tabellenvorletzter hat die Mannschaft von Trainer Simon Theilmann nur drei Zähler mehr auf dem Konto als die Büppeler. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsrang beträgt fünf Punkte. Ob es ein Vorteil ist, dass der BVB erst zehn Saisonspiele bestritten hat, muss sich nach der Winterpause erweisen. Denn für die Theilmann-Elf werden im kommenden Jahr einige kräftezehrende englische Wochen auf dem Programm stehen.

Die SG Wangerland/Tettens schien aus friesländischer Sicht die Mannschaft der Stunde zu sein. Die Elf von Trainer Thorsten Rüger fand sich als erstes Team in der neuen Fusionsliga zurecht und sammelte fleißig Punkte, bis zu dem Zeitpunkt, als der Staffelleiter ins Geschehen eingriff und der SG wegen einer angeblich nicht korrekten Spielabsage drei Punkte abzog. Folge: Das Rüger-Team rutschte in der Tabelle auf einen Abstiegsrang ab.

Von diesem unglücklichen Punktverlust profitierte mit der Spielvereinigung Gödens das vierte friesische Team. Trainer Hans-Hermann Mindermann und seine Elf rückten um einen Platz auf Rang zwölf, dem ersten Nichtabstiegsplatz, nach vorn. Ob sich die Gödenser dort auch noch nach der Winterpause halten können, scheint indes fraglich – zumal sie bereits mit 18 Begegnungen sechs Spiele mehr als die Wangerländer auf dem Konto haben.