Friesland - Die Fußball-Fusionsliga biegt vor der Winterpause auf die Zielgerade ein. Aus friesländischer Sicht wird an diesem Wochenende nur die Heimpartie der Spielvereinigung Gödens gegen den VfL Oldenburg II mit Sicherheit stattfinden. Hinter den Austragungen der Begegnungen ESV Wilhelmshaven gegen BV Bockhorn und dem Derby zwischen dem TuS Büppel und SG Wangerland/Tettens stehen aufgrund widriger Platzverhältnisse noch dicke Fragezeichen.

SV Gödens - VfL Oldenburg II (Sonnabend, 14 Uhr, Kunstrasenplatz Falkenweg in Sande): Nach dem 1:1-Unentschieden beim VfL Bad Zwischenahn will Gastgeber Gödens weiter in der Erfolgsspur bleiben. „Das war ein Anfang“, sagte SVG-Trainer Hans-Hermann Mindermann. Gegen Mitabstiegskonkurrent VfL Oldenburg II muss zudem unbedingt ein Sieg her, um im Kampf um den Klassenerhalt wieder Hoffnung zu schöpfen. Die Oldenburger haben indes mit einem 7:1-Sieg gegen Titelaspirant SW Oldenburg viel für das Selbstvertrauen getan. Nach den durchaus überzeugenden Auftritten gegen ESV Wilhelmshaven und TuS Eversten (jeweils 1:2) sowie dem 4:5 in Esenshamm, hat sich das VfL-Team nun mit dem Sieg belohnt. „Wir wollten den Tabellenführer ein wenig ärgern. Dass sich das Spiel so entwickelt, konnte niemand ahnen“, sagte Oldenburgs Co-Trainer Frithjof Lachauer nach dem Überraschungscoup. Für Spannung am Falkenweg ist also gesorgt.

ESV Wilhelmshaven - BV Bockhorn (Sonntag, 11 Uhr, Güterstraße): Ob auf dem Rasenplatz an der Güterstraße in Wilhelmshaven gespielt werden kann, steht noch nicht fest. Falls die Partie stattfindet, stehen die Bockhorner beim Tabellenvierten und Titelaspiranten vor einer ganz hohen Hürde. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. Vor allem Torjäger Nayil Nalbant dürfte die BVB-Defensive vor kaum lösbare Probleme stellen.

TuS Büppel - SG Wangerland/Tettens (Sonntag, 14 Uhr, Föhrenweg): Büppels Trainer Michael Ssadkoff rechnet kaum damit, dass an diesem Sonntag am Föhrenweg gespielt werden kann. Er habe wenig Hoffnung, dass sich der Zustand des Rasenplatzes noch deutlich verbessern könnte. Nach dem bisherigen Saisonverlauf würde eine Spielabsage den Gastgebern nicht unbedingt ungelegen kommen, zumal die personelle Situation schon seit Monaten mehr als unbefriedigend ist. So sehnen die Büppeler die Winterpause herbei, um danach mit einem schlagkräftigeren Kader das Ruder im Abstiegskampf möglichst noch herumzureißen. Falls doch gespielt werden sollte, sind die Wangerländer Favorit. Sie könnten sich mit einem Dreier vorerst der Abstiegssorgen entledigen.