Friesland - Die Lage für drei der vier friesländischen Fußball-Fusionsligisten ist nach wie vor kritisch. So liegen Gödens, Büppel und Bockhorn neben dem VfL Oldenburg allesamt auf den Abstiegsplätzen. Knapp davor auf Rang zwölf rangiert die SG Wangerland/Tettens. Punktgewinne für alle vier sind deshalb fast schon Pflicht.

VfL Bad Zwischenahn - SV Gödens (Freitag, 19.30 Uhr, Rasenplatz Elmendorfer Straße): Nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Westerstede vor einer Woche rangiert Gödens auf dem drittletzten Platz. Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen beträgt bereits fünf Zähler. „Wir müssen unbedingt in Bad Zwischenahn punkten. Die Lage für uns wird sonst immer schwieriger“, sagt SVG-Trainer Hans-Hermann Mindermann, zumal die Oldenburger Mannschaften seiner Ansicht nach den anderen Teams im spielerischen Bereich überlegen seien.

BV Bockhorn - STV Wilhelmshaven (Sonnabend, 18 Uhr, Rasenplatz Hilgenholter Straße): Bockhorns Trainer Simon Theilmann war nach der deftigen 1:6-Pleite in Ohmstede mächtig angefressen. „Das war ein Rückfall in alte Zeiten. Unsere Fehler zogen sich über das gesamte Spiel hin. Das war richtig schlecht“, ärgerte sich der BVB-Coach auch über die mangelnde Trainingsbeteiligung: „Nur wenn wir gegen den STV unsere Leistung bringen, ist diese Aufgabe machbar. Mit der falschen Einstellung verlierst du gegen jede Mannschaft.“

SG Wangerland/Tettens - ESV Wilhelmshaven (Sonntag, 14 Uhr, Rasenplatz Schulstraße): Die Wangerländer sind bislang die einzige friesische Mannschaft, die in der Fusionsliga mithalten kann. Mit 14 Punkten aus zwölf Spielen hält die Elf von SG-Trainer Thorsten Rüger Anschluss ans Mittelfeld. Die Heimaufgabe gegen den Tabellendritten ESV Wilhelmshaven dürfte allerdings alles andere als leicht werden. In Nayil Nalbant steht zudem ein extrem gefährlicher Stürmer in den Reihen der Gäste.

FC Nordenham - TuS Büppel (Sonntag, 14 Uhr, Kunstrasenplatz Plaatweg): Trotz der deutlichen 2:6-Schlappe beim TuS Lehmden war Büppels Trainer Michael Ssadkoff mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Sie hat alles gegeben. Mehr war nicht drin“, sprach der TuS-Coach die katastrophale personelle Situation beim Schlusslicht an. So mussten die Büppeler gleich mit vier Mann aus der eigenen Zweiten in Lehmden auflaufen. Auch in Nordenham dürfte sich der TuS nur mit einer Rumpftruppe vorstellen. „Zur nicht so prickelnden Personalsituation kommt noch hinzu, dass die Trainingsmöglichkeiten am Föhrenweg wegen der widrigen Witterungs- und Platzverhältnisse zurzeit nicht gut sind. Wir müssen einigermaßen in die Winterpause kommen.“