FRIESLAND - Seit der Weltmeisterschaft 2006 stieg die Zahl der Fußballmannschaften in Friesland um 21 auf 224 an. Dabei handelte es sich ausschließlich um Junioren-, Mädchen- und Frauenmannschaften, wie Kreisvorsitzender Heinz Lange jetzt während einer Arbeitstagung des Vorstandes mit den Vereinen erklärte. Die Zusammenkunft ersetzte die bisherigen Ehrungstage.

Der Vorsitzende begrüßte besonders seine Kollegen aus den Nachbarkreisen: Uwe Reese (Wilhelmshaven), Helmut Quaas (Wesermarsch) und Karl-Heinz Ockenga (Wittmund). Letzterer lobte den seit 20 Jahren bestehenden gemeinsamen Jugendspielbetrieb und die Lehrgangsarbeit.

Heinz Lange hatte in einem Rückblick die zwei zugeteilten Minispielfelder für Obenstrohe und Hohenkirchen, die Hallenrunde und Vereinsturniere als Highlight der Saison sowie die angestrebte Verjüngung des Spielausschusses erwähnt. Mit einer Spielklassenreform sollen in einigen Jahren zugleich größere Kreise mit mindestens 100 Vereinen und 500 Mannschaften gebildet werden, kündigt er an. Bisher habe er sich aber noch keine Gedanken über mögliche Zusammenschlüsse von Kreisen gemacht. Grund für Überlegungen an einem Runden Tisch seien Ausschreitungen auf und neben den Sportplätzen.

Die Spielzeit sei gut gelaufen, stellte Spielausschussvorsitzender Helmut Schmollinger heraus. Die Meister habe man diesmal auf den Sportplätzen mit Pokalen ausgezeichnet. Lob erhielt der FC Rot-Weiß Sande-Cäciliengroden in Form der Fairplay-Plakette, deren Vergabe nach dem Durchschnitt aller Mannschaften eines jeden Vereins ermittelt wird. Wilfried Knobloch (TuS Büppel) erhielt für 40jährige Kreismitarbeit einen Ehrenteller.

Zufriedenheit signalisierte Kreisschiedsrichterobmann Günter Neumann. Er konnte 98 Kameraden einsetzen und erhielt einige Zugänge durch die durchgeführten Anwärterlehrgänge. Der Schiedsrichteraustausch mit dem Ammerland und mit Wittmund soll auch in der nächsten Saison fortgesetzt werden.