Friesland - Von der Oberliga bis zur Landesliga: Vier der fünf klassenhöchsten Tischtennis-Teams aus Friesland sind an diesem Wochenende wieder im Einsatz und kämpfen um wertvolle Siege und Punkte.
Männer, Oberliga: Dieser Umstand hat Seltenheitswert: Am Wochenende steht für das Sextett des MTV Jever nur eine einzige Partie auf dem Programm. Mit Hannover 96 stellt sich an diesem Sonnabend um 16 Uhr eine Mannschaft in der Sporthalle am Mariengymnasium vor, die selber Titelambitionen hegt. Die Landeshauptstädter mussten allerdings nach zwei Siegen zum Saisonauftakt zuletzt eine Niederlage quittieren und kamen dabei in Salzgitter noch deutlicher unter die Räder als der MTV.
Und dennoch: Hannover ist namhaft besetzt und stellt in Richard Hoffmann, dem Ex-Berliner Sven Kath sowie Ondrei Kunz in jedem Paarkreuz einen Mann mit Zweitliga-Erfahrung. „Wir sind Außenseiter, geben aber trotzdem alles. Vielleicht können wir 96 ärgern und sogar einen Punkt abnehmen“, sagt Jevers Fabian Pfaffe. Erschwerend hinzu kommt allerdings noch Florian Laskowskis Verletzung, die möglicherweise auch am Sonnabend einen Einsatz verhindert.
Verbandsliga: Bereits vor dem anstehenden Doppelspieltag von Aufsteiger TuS Sande stehen die Chancen, etwas Zählbares zu holen, nicht gerade aussichtsreich. Teamkapitän Sebastian Fengler weiß: „Die Favoritenrollen liegen jeweils beim Gegner. In Ritterhude und bei Schwarz-Weiß Oldenburg wird es schwierig für uns tapfer kämpfende Recken, Punkte auf die Habenseite zu zaubern.“ Die Partie bei TuSG Ritterhude findet an diesem Sonnabend um 14 Uhr statt, am Sonntag wartet Schwarz-Weiß Oldenburg um 13 Uhr auf den Tabellenachten (2:4) aus Friesland.
Landesliga: Ebenso wie die Sander bestreitet MTV Jever II zwei Begegnungen und empfängt bereits an diesem Freitagabend um 20 Uhr Aufsteiger Blau-Weiß Bümmerstede in der heimischen Sporthalle am Mariengymnasium. Am Sonnabend steht dann um 15 Uhr bereits das schwere Auswärtsspiel beim Hundsmühler TV für die Marienstädter auf dem Programm.
Frauen, Oberliga: Vom Papier her sind in dieser Partie die Rollen klar verteilt. Am Sonntag um 13 Uhr gastiert der „Sander Express“ als Tabellenzweiter (5:1 Punkte) beim Schlusslicht SV Bawinkel (1:7), das erst über den Umweg der Relegation den Aufstieg in die Oberliga realisiert hatte. Das Quartett aus dem Emsland erzielte zuletzt seinen ersten Punktgewinn durch ein 7:7-Remis gegen TuSG Ritterhude, wird dennoch in der Partie gegen Meike Fengler & Co. als klarer Außenseiter gehandelt. Gleichwohl: Der durchschnittliche Q-TTR-Wert der Sanderinnen beträgt 1.688,25, während die Gastgeberinnen auf 1.610,25 kommen.
