Friesland - In der Fußball-Bezirksliga der Frauen genießen alle drei friesischen Teams an diesem Sonntag Heimrecht.
SG Neuenburg/Dangastermoor - Frisia Wilhelmshaven (Sonntag, 11 Uhr, Sportplatz Herrenkampsweg Langendamm). Nach dem mageren 1:0-Heimerfolg gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Jever hat Henning Röbke, Coach des Tabellenführers, mahnend den Zeigefinger gehoben: „Uns fehlten schlichtweg die Ideen im Offensivspiel, die Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, da wir entweder aufgrund unpräziser Zuspiele uns selber im Weg standen oder uns an den Gästespielerinnen festliefen. Wir müssen uns steigern, um die anstehenden Aufgaben meistern zu können.“ Nun wollen es die Neuenburgerinnen gegen den Vorletzten aus der Jadestadt, der im Abstiegskampf jeden Zähler benötigt, besser machen.
TuS Obenstrohe - SG Timmel/Moormerland II (Sonntag, 12.30 Uhr, Sportplatz Plaggenkrugstraße). Nach der dritten Saisonniederlage (0:1 in Herbrum) bittet das Team von TuS-Trainer Dierk Nattke nun den Tabellenzweiten aus Ostfriesland zum Verfolgerduell. Beide Mannschaften trennt im Klassement aktuell nur ein einziger Zähler, allerdings hat die SG drei Saisonspiele weniger absolviert. Spielerisch dürften die TuS-Frauen auch gegen diesen Gegner mühelos mithalten können. Die Frage ist, ob im Angriff bei der Chancenverwertung endlich der Knoten platzt.
FSV Jever - SV Herbrum (Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasenplatz Jahnstraße). „Solange der Klassenerhalt rechnerisch für uns noch möglich ist, werden wir uns nicht aufgeben im Abstiegskampf“, gab sich FSV-Trainer Andreas Funk auch nach der knappen 0:1-Niederlage beim Spitzenreiter in Neuenburg weiterhin kämpferisch. Um den Optimismus am Leben zu erhalten, müsste nun allerdings im Heimspiel gegen den Tabellensiebten der zweite Saisonsieg her.
