FRIESOYTHE - Die Resonanz auf den Frauensporttag war eher mäßig. Hingegen waren neun Teams beim Spiel ohne Grenzen am Start.
Von Fritz Kreyenschmidt
FRIESOYTHE - Ein vielseitiges Sport- und Spielprogramm wurde den Teilnehmern und Zuschauern beim Frauen- und Mannschafts-Sporttag des SV Hansa Friesoythe geboten. Die Organisatoren, das achtköpfige Frauen-Team des Vereins in Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Friesoythe, Bärbel Strey, hatte hierzu in die Sporthalle Großer Kamp sowie in die benachbarten Schulen eingeladen. Motto: „Kommen – Mitmachen – Spaß haben“.Das zweigeteilte Programm bot mit Workshops Frauensport am Vormittag und mit „Spiel ohne Grenzen“ Mannschaftssport am Nachmittag. Mit Bogenschießen, Nordic Walking, Selbstverteidigung, Tischtennis, Trampolinspringen, Basketball, Thera-Band-Gymnastik, Bauch-Beine-Po-Gymnastik, Tanzen, Volleyball, Völkerball, Step-Aerobic, Inline-Skaten, Bauchtanz und Entspannung zu sanfter Musik wurde Frauen ab 16 Jahren unter der Anleitung von Übungsleitern in 15 Workshops Sportangebote zum Mitmachen und Ausprobieren unterbreitet. Carola Reiners und Heide Schliephake vom Organisationsteam zeigten sich von der Resonanz am Vormittag etwas enttäuscht.
Neben den Sportangeboten des SV Hansa wurden von den Übungsleiterinnen Sigrid Waldow und Eva-Maria Behrens (SV Altenoythe) Step-Aerobic und Völkerball empfohlen. Berthold Greten von der HSG Friesoythe animierte die Frauen zum Bogenschießen.
Beim „Spiel ohne Grenzen“ am Nachmittag war Geschicklichkeit gepaart mit sportlichem Können gefragt. Neun Mannschaften beteiligten sich an den acht Wettspielen. Jedes Team hatte eine Fangruppe mitgebracht. Es galt, Tennisbälle blind zu fangen, Dessous auf eine hohe Wäscheleine zu hängen, auf Rollbrettern an einem Seil entlang zu hangeln sowie ein Teppichfliesenlaufen, ein Autorennen mit Kinderlenkautos, ein Raupenrennen und einen Tauchgang zu bestreiten. Moderiert wurde die Gaudi mit viel Witz von Angelika Rolfs. Mit 60 Punkten sicherten sich das Team „Die Beißer“ den ersten Platz und gewann ein Frühstück. Mit nur einem Punkt weniger mussten sich die „Grün-Weißen-Kicker“ geschlagen geben.
