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Fußball „Wir sind keine Leichtathleten“

FRIESOYTHE - Jeder Fußball-Trainer – unabhängig davon, ob er in der Bundesliga oder in der 3. Kreisklasse trainiert – hat seine eigene Vorstellung davon, wie er seine Mannschaft auf eine Saison vorbereitet. Dennis Zumdohme, Trainer des Landesligisten Hansa Friesoythe, arbeitet in dieser Vorbereitungsperiode verstärkt im taktischen Bereich, weil er viele Spieler aus der A-Jugend und der Reserve integrieren will. „Wir müssen lernen, clever zu laufen, um später in den Spielen weniger laufen zu müssen“, sagt er.

Gerade das Aufbauspiel gelte es zu verbessern, sagt Zumdohme. Das sei in der vergangenen Saison teilweise katastrophal gewesen. „Deshalb arbeiten derzeit intensiv an Laufwegen und Passkombinationen.“ Damit diese im Spiel auch umgesetzt werden können, sind klare Absprachen und eindeutige Signale notwendig. Friesoythes Fußballer stehen deshalb fast täglich auf dem Platz. Reine Ausdauer-Einheiten – wie zum Beispiel Waldläufe oder Intervall-Läufe auf der Bahn – wird es aber nicht geben. „Wir sind keine Leichtathleten“, sagt Zumdohme.

Große Parteispiele

Die Grundlagenausdauer schult er dank seines 21 Spieler umfassenden Kaders mit großen Parteispielen (8:8 und 11:11). „Dann spielen wir meist auf Ballhalten.“ Sollte das Tempo das Spiels sinken, werde die Anzahl der Ballkontakte pro Spieler begrenzt. Der Vorteil dieses Ansatzes sei, dass die aerobe und die fußballspezifische Ausdauer gleichermaßen trainiert würden.

Zudem achtet Zumdohme darauf, dass er die Spieler nicht überbelastet. „Die Mischung macht’s“, sagt er. Einer hoch intensiven Einheit folge eine konditionell weniger fordernde Einheit.

Zugleich achtet Friesoythes Coach darauf, wie die einzelnen Spieler auf die gesetzten Trainingsreize reagieren. So kann es auch schon einmal sein, dass ein Spieler zu Hause bleiben darf, wenn der Trainer der Meinung ist, dass dieser eine Pause einlegen muss.

Fünf mal fünf Sprünge

Ein Merkmal einer typischen Einheit Zumdohmes ist es, dass seine Spieler fünf mal fünf Sprünge absolvieren müssen. „Torschüsse und Sprünge sind nun einmal die höchsten Belastungen im Fußball“, sagt Zumdohme.

Auffällig ist überdies, dass Friesoythes Coach nur fünf Freundschaftsspiele vereinbart hat. Mehr Testspiele seien für seine Elf nicht sinnvoll, sagt er. „Schließlich kann man nicht gleich mehrere Spiele in einer einzigen Trainingseinheit aufarbeiten.“

Zunächst steht ein Test gegen die eigene Reservemannschaft auf dem Programm. „Dieses Spiel hat den Vorteil, dass ich es auch einmal unterbrechen kann, um Fehler sofort zu korrigieren“, sagt Zumdohme.

Fußballer absolvieren im Juli fünf Testspiele. Los geht es am 6. Juli mit einer Partie gegen die eigene Reserve.

Altenoyther Sportwoche treffen sie am 11. Juli auf den SV Peheim (14 Uhr), am 13. Juli auf den TuS Emstekerfeld (20 Uhr) und am 16. Juli auf den Gastgeber (20 Uhr).      steigt am 21. Juli, 19.30 Uhr, beim TuS Aschendorf.

Wolfgang Grave
Wolfgang Grave Redaktion Nordenham (Lokalsport)
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