Friesoythe/Höltinghausen - In der Landesliga ist die Punktspielsaison für den SV Höltinghausen beendet. Die Männer aus Friesoythe müssen an diesem Samstag noch beim FC Schüttorf antreten.

HSG Friesoythe - TuS Bramsche 21:31 (9:15). Gegen den Spitzenreiter, der mit seiner jungen Mannschaft verdient gewann, konnte der Neuling keine Überraschung landen, so dass es an der Spitze einen Spieltag vor Saisonende keine Veränderung gab. Bramsche hat zwei Punkte Vorsprung auf den TV Dinklage, dem Club des Ex-Friesoythers Markus Gabler.

Da kurzfristig Jonas Alberding absagen musste, und Jan Phillip Willmann ebenfalls nicht mitwirken konnte, fehlten der HSG die Alternativen gegen Gäste, die einen sehr schnellen Ball spielten, geschickt kreuzten und alles sportlich ausreizten, was die Unparteiischen zuließen.

Zur Pause war beim 15:9 für den Gast die Partie quasi gelaufen, da die HSG viele Chancen ausließ und ihr der Spaß am Spiel verdorben wurde. „Wir hätten zum Abschluss vor eigenem Publikum gerne für mehr Spannung gesorgt“, sagte Trainer Günter Witte, der nach einer umstrittenen Entscheidung kurz reklamierte und sofort die gelbe Karte sah (7.). Wir kennen die beiden Referees, erfuhr er zur Pause durch die Gäste, die sich so besser auf die Schiedsrichter einstellen konnten. Heiner Robbers wurde der Spaß derartig verdorben, wie Witte berichtete, dass er sich freiwillig auf die Bank zurückzog. Die zweite Halbzeit war Formsache, wobei sich die HSG aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut verkaufte.

HSG: Fründt, Fröhlich - Block (1), M. Witte (1), Robbers (1), N. Albers (7/3), Kühn (1), Laskowski, Binder (3/1), Tiedeken (1), Paul (2), Wilhelm (4).

Vorwärts Nordhorn - SV Höltinghausen 33:25 (18:10). Als zwölf Minuten absolviert waren, Nordhorn 9:2 führte, und Gäste-Trainer Hartmut Wolf eine Auszeit nahm, war das Duell praktisch gelaufen. „Die Einstellung fehlte im ersten Abschnitt völlig, wir waren viel zu passiv und unkonzentriert“, kritisierte Wolf, der mit der Leistung, auch wenn es für den Tabellenzehnten um keine Verbesserung mehr ging, überhaupt nicht einverstanden war und den kleinen Kader nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte. Nach der Pause konnte der Gast den Abstand phasenweise reduzieren, wehrte sich nun besser, wobei Nordhorn die zweite Garnitur mehr und mehr zum Einsatz brachte.

Da mit Vechta als Absteiger aus der Dritten Liga zu rechnen ist und daher der Elsflether TB und der TV Cloppenburg in die Landesliga absteigen, wird es für den SVH enger. Nur wenn GW Mühlen die Relegation zur Oberliga gegen TuS Komet Arsten gewinnt, und gleichzeitig die HSG Neuenburg/Bockhorn (Gruppe Nord) oder TV 01 Bohmte (Süd) aus der Landesklasse nicht nachrücken wollen, bleibt der SVH Landesligist.

SVH: Möhlmann - Schreider (1), L. Walter (8), Wienken (3), Menke (1), Felstermann (6/2), Greten (1), Pille (2), Richter, Böckmann (3).