FRIESOYTHE - Auch wenn es der Name „Hospiz- und Trauercafé“ vermuten ließe, es geht hier nicht darum, in Trauer und Sorge zu zerfließen. „Es geht darum, gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen, mal etwas anderes zu sehen und zu hören, in entspannter Atmosphäre den Kopf frei zu bekommen“, beschreibt die Friesoytherin Martha Lammers die Grundidee des regelmäßig stattfindenden Cafés (siehe auch Info-Kasten). Sie leitet gemeinsam mit Brigitte Withake und Birgit Kamphaus das für alle offene und kostenlose Angebot. Natürlich dürfe auch über Trauer gesprochen werden, doch das stehe nicht im Mittelpunkt der Treffen.
Jedes Mal wird ein spezielles Thema zum Wohlfühlen geboten, versprechen die drei Frauen. So stehen Akupressur und Entspannungsübungen ebenso auf dem Programm wird Bastelstunden und Vorträge. Christoph Bornewasser wird beispielsweise am 8. April eigens ausgewählte Märchen erzählen. „Wichtig ist, dass alle Besucher etwas Schönes erleben und zufrieden nach Hause gehen“, sind sich die drei einig.
Hospizinteressierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich im Café über die Arbeit des Hospizdienstes der Friesoyther Malteser zu informieren.
