FRIESOYTHE - Mit 46 Pferden, die bei 112 Nennungen in neun Prüfungen an den Start gingen, wiesen die Vereinsmeisterschaften des Reit- und Fahrvereins Friesoythe in der vereinseigenen Reithalle in Schlingshöhe eine nicht nur zahlenmäßig gute Beteiligung auf, auch die reitsportlichen Leistungen überzeugten die vielen sachkundigen Zuschauer. Dass das Turnier sehr gut besucht war, zeigten nicht nur der voll besetzte Parkplatz rund um die Vereinshalle und die an der Böseler Straße parkenden Autos, sondern auch im Reiterstübchen, auf der Tribüne und in der Stallgasse drängte sich das Publikum.

Die Vereinsmeisterschaften waren ganz auf die Nachwuchsreiter sowie die junge Reitergeneration ausgerichtet. Der Vorstand wollte den Jugendlichen sowie den Reitanfängern Gelegenheit geben, Turnierluft zu schnuppern. Da viele der jungen Reiter noch kein eigenes Pferd besitzen, waren die Vereinspferde gefordert. Sie wurden von verschiedenen Reitern im Parcours geführt.

Der Andrang bei den jüngsten Reitern war so groß, dass die Bewertung im „Einfachen Reiterwettbewerb“ in sechs Abteilungen erfolgen musste. Dass das Reiten längste eine Domäne des weiblichen Geschlechts ist, zeigten einmal mehr die diesjährigen Ergebnisse: In allen Kategorien siegten Mädchen und junge Frauen. Bis auf zwei Ausnahmen stellten die Damen sogar die komplette Garnitur unter den ersten drei Pokalgewinnern. Mit zwei Siegen und einem zweiten sowie dritten Platz avancierte Maren Schäfer zur erfolgreichsten Turnierteilnehmerin. Mit zwei Siegen waren Lisa Albert und Geesche Hobbie ebenfalls sehr erfolgreich.

Nach einer vereinsinternen Punktwertung, hier zählten die Platzierungen aller Wettbewerbe in der Dressur und im Springreiten, wurde Nele Haferkamp als Vereinsmeisterin in der Dressur und Maren Schäfer im Springreiten vom Vorsitzenden Theo Vahle geehrt. Für Aufsicht und Bewertungen waren eigens zwei erfahrene auswärtige Richter verpflichtet worden, die ihre Aufgabe hervorragend erledigten, wie Vereinsvorsitzender Theo Vahle betonte. Anerkennung gab es auch für Hans-Jörg Hilgenstock, der die Meldestelle leitete und für einen reibungslosen Turnierablauf sorgte.

Die Nachwuchsreiter durften sich neben Pokalen und Schleifen auch über Süßigkeiten freuen. Besonders applaudiert wurde bei den Jüngsten, den Voltigierern. Sie traten außer Konkurrenz an. Sie zeigten das in den Reitstunden Erlernte und durften am Sonnabend sich über den meisten Beifall freuen.