FRIESOYTHE/SEDELSBERG - Gefährlich haben die Indianer aus Kampe mit ihrem Federschmuck und der Kriegsbemalung ausgesehen. Fehlten nur noch Tomahawk sowie Pfeil und Bogen. So gekleidet zogen die 20 Mitglieder des Stammes „Flying Horse“ beim ersten C-Port-Drachenboot-Cup der NWZ zum „Tag des offenen Hafens am Küstenkanal bei strahlendem Sonnenschein in den Wettkampf.
Mit den Schlachtrufen: „Zickezacke, zickezacke, hoi, hoi, hoi“ und „Seid ihr ein Siegerteam? Jaaa“, lehrten sie die anderen neun Teams das Fürchten. Doch am Ende des Drachenbootrennens fehlten gerade mal 20 Zentimeter zum Sieg. Um diese Länge mussten sich die „Flying Horses“ vom Reit- und Fahrverein St.-Georg Altenoythe-Kampe den „Alten Herren“ des Sportvereins Gehlenberg geschlagen geben.
In einer Zeit von etwas über zwei Minuten in zwei Durchläufen bewiesen die „Oldies“ aus Gehlenberg: Sie sind die Beherrscher der 250 Meter langen Wettkampf-Strecke auf der Binnenwasserstraße „Küstenkanal“.
Es gab beim Wettkampf ein munteres Gedränge von Mannschaften und Zuschauern am C-Port, als der Startschuss zum Drachenboot-Rennen fiel. Den ganzen Tag über hallten Trommelschläge und Anfeuerungsrufe über das Wasser. Doch letztlich ging es für alle Teams nicht so sehr um Sieg oder Niederlage, sondern vielmehr um den Spaß an dem von der NWZ präsentierten Drachenboot-Cup. Auf den 3. Platz paddelten die „Barracudas“ des FC Sedelsberg.
Neben Geldpreisen gab es Gutscheine für jede Menge Freibier und für das siegreiche Team aus Gehlenberg zudem noch einen nagelneuen Grill. Die Preise überreichte NWZ -Mitarbeiter Christian Nast. Zudem gab es noch einen Überraschungs-Gutschein (Fahrt mit dem „Seelter Fonkieker“) vom Zweckverband des interkommunalen Industrieparks Küstenkanal. Den überreichte Geschäftsführer Martin Kropp. „Es war ein toller Wettkampf. Die Mannschaften und Zuschauer hatten sehr viel Spaß. Eine rundum gelungen Veranstaltung“, sagte Landrat Hans Eveslage, der sich die Wettkämpfe ebenfalls ansah.
Organisiert hatte das 1. Drachenboot-Rennen die Ortsgruppe Friesoythe der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft. Auf dem Wasser und zu Lande wurden die Friesoyther unterstützt von der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes Sedelsberg sowie den Ortsgruppen Barßel und Saterland der DLRG. „Es ist nichts passiert. Die Rennen sind tadellos gelaufen“, resümierte zufrieden der Vorsitzende der Friesoyther DLRG, Jürgen Lübbers.
