FRIESOYTHE - 45 Mädchen und Jungen aus elf Vereinen des Landkreises Cloppenburg haben jetzt bei den Kreisjüngsten-Meisterschaften in Friesoythe in vier Konkurrenzen um Pokale und Plaketten gekämpft. Kreisjüngstenwart Bernhard Deeken und Kreistrainer Detlef Okrent waren mit den Kindern zufrieden und verdeutlichten, dass der Landkreis Cloppenburg neben dem Kreis Vechta zu den aktivsten Tenniskreisen im Bereich Weser-Ems gehört.

Für den erstmals im Außenbereich ausgetragenen Low-T-Wettbewerb, in dem die Tennisneulinge spielten, hatten 13 Kinder gemeldet. Hier waren nicht die Spiele gegeneinander, sondern Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Tennistechnik gefragt. Tim Schmolke (TV Bösel) gewann vor Fabian Kollhoff (BW Galgenmoor), Iris Schnittger (TV Emstekerfeld) sowie Antonia Felker (TV Emstekerfeld).

In der Konkurrenz „Kleinfeld Jahrgang 2000 und jünger“ siegte Katharina Thobe (Emsteker TC) in drei engen Sätzen gegen Stephan Rademacher (TC Sternbusch). Linus Framme (TV Emstekerfeld) konnte sich im Spiel um den dritten Platz in zwei Sätzen gegen Erik Siemer (VfL Löningen) durchsetzen.

In der Konkurrenz „Kleinfeld Jahrgang 1998/99“ dominierte Rebecca Ostendorf (TC Sternbusch). Auch Melissa Schön (TV Emstekerfeld) musste im Endspiel in zwei Sätzen neidlos anerkennen, dass Rebecca zu stark war. Dritte wurde Verena Czesnik (TV Harkebrügge), die in zwei Sätzen gegen David Zacharias (TV Emstekerfeld) die Oberhand behielt.

In einer reinen Jungen-Konkurrenz des Jahrgangs 1998 dominierten Spieler des VfL Löningen das Geschehen. Am Ende siegte Alexander Zöpfgen gegen seinen Vereinskameraden Maik Woltermann in zwei Sätzen. Mates Casser (VfL Löningen) war im Spiel um den dritten Platz gegen Tobias Kolhoff (BW Galgenmoor) in zwei Sätzen erfolgreich.

Die Entwicklung im Nachwuchsbereich sei erfreulich, waren sich Deeken und Okrent einig. Einschließlich der Teilnehmer der Großfeldmeisterschaften hätten 75 Talente an Jugend- und Jüngstenmeisterschaften teilgenommen, die zehn Jahre und jünger gewesen seien. Die Region Oldenburger Münsterland sei nachhaltig auf notwendige strukturelle Veränderungen im Tennis vorbereitet, sagte Deeken.