Friesoythe - Vogel sorgt für Fortsetzung des Hansa-Höhenflugs: Die Friesoyther Fußballer drehen in der Bezirksliga weiterhin einsam ihre Kreise. Der Spitzenreiter bezwang am Sonnabend zu Hause Falke Steinfeld mit 2:0 (0:0), da Hansa-Trainer Hammad El-Arab und sein Assistent Sergej Mut die richtige Entscheidung getroffen hatten: Der eingewechselte Stefan Vogel schoss in der Schlussphase beide Tore (82., 90+2). „Das war schon ein verdienter Sieg“, sagte El-Arab. „Wir waren von Beginn an spielbestimmend“, unterstrich Mut.

Zwar hatten sich die Steinfelder wie erwartet als harter Brocken erwiesen, aber Hansa war schon in der ersten Hälfte zu ein paar guten Möglichkeiten gekommen. In der 15. Minute schickte Jan Büter mit einem langen Pass Lukas Ostermann auf die Reise, aber der scheiterte an Torwart Patrick Bergmann. Der brauchte sieben Minuten später nicht einzugreifen, nachdem Sezer Yenipinar 17 Meter vor dem Tor abgezogen hatte. Der Schuss zischte knapp am Gäste-Gehäuse vorbei.

Dafür war Bergmann in der 37. Minute umso mehr gefordert. Olaf Bock kam gleich zweimal aus kurzer Distanz zum Schuss, aber der Falke-Schlussmann parierte zweimal glänzend. „Das hätte der Führungstreffer sein müssen“, sagte Mut. Die Steinfelder wurden in Halbzeit eins nur einmal gefährlich. Rückkehrer Christoph Fennen konnte einen Falke-Schuss aus kurzer Distanz gerade noch abblocken.

Auch in der zweiten Hälfte hatte Hansa mehr vom Spiel und die besseren Chancen: In der 50. Minute lenkte Bock eine Flanke Fennens mit dem Kopf nur knapp am Falke-Tor vorbei. In der 54. Minute verfehlte Ostermann das Gäste-Gehäuse nach Vorarbeit Björn Bollers ebenfalls nur um eine Hand breit.

Was folgte, war ein Doppelwechsel mit Folgen (58.): Markus Reimann und Stefan Vogel kamen ins Spiel. „Sie haben für frischen Wind gesorgt“, lobte Mut. Zunächst mussten sie sich aber gedulden, verletzte sich doch Falkes Waldemar Vaal am Knie (60.). Er wurde nach einer fünfminütigen Unterbrechung ins Krankenhaus gebracht.

Anschließend brachte Vogel Hansa auf die Siegerstraße. In der 82. Minute setzte sich Sezer Yenipinar auf der linken Seite durch, um dann den eingewechselten Stürmer zu bedienen. Der traf aus sechs Metern Torentfernung ins lange Eck. In der Nachspielzeit (90+2) nahm Ostermann einen tollen Pass Tobias Lattas mit, um anschließend Vogel in Szene zu setzen. Der schob zum 2:0-Endstand ein.

Tore: 1:0, 2:0 Vogel (82., 90+2).

Hansa: Beckmann - Büter, Duwe, Yenipinar, Boller, Deutsch, Yasin (70. Latta), Manrique-Gudiel, Fennen (58. Reimann), Ostermann, Bock (58. Vogel).

Sr.: Schaffert (Bad Zwischenahn).

Steffen Szepanski
Steffen Szepanski Redaktion Münsterland (Lokalsport)