Wildeshausen - Jürgen Frühauf legte am Freitagmorgen den dicksten Fisch beim Abangeln auf die Schuppen: einen 3655 Gramm schweren und 65 Zentimeter großen Brassen. Ein so kapitaler Weißfisch aus der Hunte sei eine echte Seltenheit, heißt es aus Reihen des Fischereivereins Wildeshausen.
Dabei gingen dem glücklichen Fänger noch zwei ähnlich große Brassen in der Hunte im Bereich Bühren an den Haken seiner Feederrute, so dass die Waage am Fischerheim am Ende erst bei 8469 Gramm stehen blieb. Über einen guten Fang freuten sich außerdem Timm Ollenburg (18 Fische/4504 Gramm), Frank Siemer (3/2735), Kevin Utech (43/2625) und Thomas Kaiser (2/2590).
Insgesamt notierte der Vereinsvorsitzende Jens Pfänder 218 Fische mit einem Gesamtgewicht von 37 Kilogramm – ein gutes Ergebnis. Die 40 Teilnehmer durften diesmal in der Hunte von der Pestruper Brücke bis zur Vereinsgrenze am Denghauser Mühlbach angeln. Auch in den sieben Teichen des Vereins, die in diesem Bereich an den Fluss angrenzen, versuchten einige ihr Glück auf Karpfen, Schleie, Brassen oder Rotauge.
Nach dem Gemeinschaftsfischen wurde bei einer leckeren Erbsensuppe so mancher Angeltrip geplant. Schließlich steht jetzt die Raubfischzeit vor der Tür. Und auf Hecht, Zander, Barsch und Wels haben es die Petrijünger bei ihrem letzten Vereinsfischen im Jahr 2014 am Sonntag, 9. November, abgesehen. Treffen zum Raubfischangeln ist dann um 7 Uhr am Fischerheim.
