Oldenburg - Wenn 16 Freiwillige der DLRG, davon acht Taucher und Helfer aus Bad Zwischenahn, fünf Stunden lang das Badegelände des Bornhorster Sees kontrollieren und immerhin sieben Säcke voller Müll und Scherben dort bergen – dann kommt am Ende was dabei heraus? Nun, vor allem eine ganz sonderbare Mischung aus Freude und Frust.
Freude darüber, dass man die am kommenden Pfingstwochenende wohl anbadenden Gäste vor schlimmen Verletzungen bewahrt hat, aber auch Frust darüber, dass überhaupt ein derartiges Risiko bestanden hat. Hartmut Engler, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Oldenburg, erklärt das so: „Wir wollen für die Sicherheit der Badegäste sorgen und versuchen deshalb, Gefahrenquellen auszumerzen.“
Und davon gab es bis Sonnabend wohl eine Menge. Allein vier große Müllsäcke voller Flaschen und Scherben holten die DLRG-Kräfte aus dem Badebereich, aber auch aus dem Abschnitt hinter der Bojenleine. Eisenstöcke und reichlich anderen Müll gab’s noch dazu, von den zugemüllten Rasenbereichen nahe der Wachhütte wohl ganz zu schweigen.
„Wir haben alles weggefegt und aufgesammelt, so gut es eben ging“, so Engler. Aber: „Gerade die kleineren Scherben im Rasen sind tückisch, es wird einfach immer schlimmer.“ Das trifft wohl auch auf Graffitis, wilde Lagerfeuer und Vandalismus ebenda zu. Ob die umfangreiche Reinigungsaktion bis zum Anbaden wirkt, wird die Woche zeigen.
