Cloppenburg/Friesoythe/Lastrup - Die Bezirksliga-Fußballer des SV Altenoythe stehen an diesem Freitag vor einer schweren Aufgabe. Sie werden beim FC Lastrup vorstellig. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr. Wenn die Kontrahenten in Sachen Klassenerhalt Nägel mit Köpfen machen wollen, müssen sie punkten. Unterdessen bekommt es der SV Thüle am Sonntag, 15 Uhr, auf eigenem Platz mit dem TuS Emstekerfeld zu tun.
Die Derbys in der Übersicht
FC Lastrup - SV Altenoythe. Lastrups Trainer Martin Sommer hat den Aufwärtstrend der Goldenstedter genauestens verfolgt. Schließlich sorgt der Goldenstedter Lauf dafür, dass der FC Lastrup und der SV Altenoythe noch Punkte brauchen, um das Abstiegsgespenst weiter auf Distanz zu halten. „Das wäre eine tolle Sache, wenn wir drei Punkte holen könnten. Aber der SV Altenoythe wird ebenfalls Vollgas geben, um sich die drei Punkte zu holen“, erwartet Sommer eine intensive Partie. Auf welches Personal er dabei zurückgreifen kann, entscheidet sich beim Abschlusstraining.
Unterdessen hat Altenoythes Trainer Maik Koopmann sein Team nach der mauen Vorstellung gegen SW Osterfeine (0:2) bei der Ehre gepackt. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht, dementsprechend wurde das auch diese Woche angesprochen“, so Koopmann. Er muss auf Fabian Pfeiffer verzichten, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat. Im FCL sieht Koopmann einen starken Gegner auf sein Team zu kommen: „Das wird eine harte Nuss. Der FCL ist eine eingeschworene Truppe. Zudem ist Martin Sommer ein erfahrener Trainer, der weiß, wie der Hase läuft.“
SV Thüle - TuS Emstekerfeld. Die Gäste müssen ohne Stefan Backhaus (beruflich verhindert) und Kai Stratmann (verletzt) auskommen. Fraglich ist der Einsatz von Nick Stratmann. „Der SV Thüle steht nicht zu Unrecht in der oberen Tabellenregion. Wir müssen es hinbekommen, dass wir unsere Leistung abrufen“, sagt Kellermann. Er geht davon aus, dass Kleinigkeiten am Sonntag den Ausschlag geben werden.
Personalprobleme
Die Thüler, die nach dem 0:3 in Molbergen auf Rang vier abgerutscht sind, haben weiterhin den nun einen Punkt entfernten zweiten Platz im Visier. Im Duell mit dem TuS erwartet Michael Macke, der zusammen mit Sebastian Thunert das Thüler Trainerduo bildet, eine ausgeglichene Partie. „Das Hinrundenspiel haben wir mit etwas Glück und dank einer starken Torwart-Leistung mit 1:0 gewonnen“, erinnert sich der SVT-Trainer an eine enge Angelegenheit und tolle Paraden Carsten Hackstettes Mitte Oktober. Vor dem ersten von drei Heimspielen in Folge plagen ihn aber auch Personalsorgen: Max Wilken (fünfte gelbe Karte) fehlt auf jeden Fall, der Einsatz der angeschlagenen Simon Bickschlag, Jonathan Menzen, Lucas Duen und Jan Sieger steht auf der Kippe. Immerhin, mit Felix Ziemba kehrt ein Verteidiger zurück, der in dieser Saison schon stark aufgespielt, aber zuletzt wegen seines Studiums in Mannheim gefehlt hat.

