Wiesmoor - Beim VfB Germania Wiesmoor endet eine Ära. Nach 14 Jahren wird Mirko Hellmers als sportlicher Leiter des Bezirksligisten ausscheiden. „Die Entscheidung hat ausschließlich private Gründe. Meine hoffentlich neugewonnene Zeit möchte ich zukünftig ausschließlich der Familie widmen“, wird er in einer Pressemitteilung zitiert. Zuvor hatte er noch die Kaderplanung für die Spielzeit 24/25 auf den Weg gebracht. Wie berichtet, werden das Trainerteam und die gesamte Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit für den VfB auflaufen.
Ganz ohne Fußball und den VfB wird es aber auch in Zukunft für Hellmers nicht gehen. Er wird in verschiedenen Projekten, Arbeitsgemeinschaften und als Jugendtrainer der JSG Wiesmoor dem Verein erhalten bleiben. Daneben leitet er auch die soziale Gruppe „VfB vereint“, das Projekt „Partnerschaft mit dem VfB Oldenburg“. Auch in die Suche nach seinem Nachfolger war er involviert. Christian Neumann wird im Sommer die sportliche Leitung übernehmen. Neumann engagierte sich in den letzten Jahren für seinen Heimatverein den SV Wilhelmshaven. Als lizenzierter Trainer war er in allen sportlichen Bereichen rund um den ambitionierten Landesligisten aktiv. Darüber hinaus koordinierte er als Hauptverantwortlicher den Jugendbereich beim SVW. Der seit kurzem in Großefehn wohnhafte Neumann beendete in diesem Winter sein Engagement für den SVW und wird in den nächsten Wochen bereits in die Entscheidungen der sportlichen Leitung mit eingebunden werden. Daniel Leerhoff wird innerhalb der sportlichen Leitung weiter aktiv bleiben. Neumann ist in Wiesmoor kein Unbekannter, er absolvierte in der Saison 2017/18 elf Pflichtspiele in der 1. Herrenmannschaft. Daneben ist er ein langjähriger Arbeitskollege vom Hellmers.
„Da ich sowohl zu Christian als auch zu Daniel ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis pflege, mache ich mir um die Zukunft unserer sportlichen Leitung keine Sorgen“, sagt Hellmers, der sich aber keineswegs hängen lassen will: „Aber jetzt möchte ich gemeinsam mit meinem Team in der sportlichen Leitung noch einmal ein halbes Jahr lang auf allen Ebenen Vollgas geben.“
