Strudden - Die Personalprobleme des Fußball-Bezirksligisten TuS Strudden haben schon vor dem Saisonstart begonnen. Patrick Breu hatte sich in der Vorbereitung am Fußgelenk verletzt und die ersten Spiele verpasst. Für das Heimspiel gegen den FC Norden an diesem Dienstag um 20 Uhr hat er sich zurückgemeldet. Dafür muss TuS-Trainer Thilo Janßen wohl auf den zweiten Breu – Torwart René – verzichten. Der hat sich eine starke Prellung am Knie zugezogen. Hinter seinem Einsatz steht ein großes Fragezeichen. „Eigentlich ungewöhnlich. Die beiden Breus sind an sich unverwüstlich“, sagt der Trainer über den drohenden zweiten Ausfall eines der Brüder. Dennoch sieht die personelle Lage bei den Friedeburgern deutlich freundlicher aus, als noch beim bislang vergangenen Spiel vor zehn Tagen. Gleich mehrere Akteure haben sich zurückgemeldet. Auch wenn es wohl noch nicht zu einem Einsatz über 90 Minuten oder einem Platz in der Startelf reicht, freut sich Thilo Janßen über die neuen Alternativen. Denn die haben auch Einfluss darauf, wie er den Abend verbringt. Zuletzt musste er immer wieder selbst die Stollenschuhe schnüren und auf dem Platz aushelfen. Für die Begegnung mit dem FC Norden hat Janßen seinen Platz gefunden. „Auf der Bank“, sagt er, wo er sich während des Spiels aufhalten wird. Die Defensive der Friedeburger sei breit genug besetzt, erklärt der Trainer. Dennis Heinemann, Rasmus Harms und Patrick Janssen haben sich fit gemeldet und sollen zusammen mit dem Rest der Truppe für die nötige Sicherheit sorgen. Wer jedoch im Tor stehen wird, entscheidet sich erst kurzfristig. „Ob René spielen kann oder wir Hilfe aus der zweiten Mannschaft brauchen, müssen wir noch sehen“, sagt Thilo Janßen.
Norden schätzt er als spielstarke Mannschaft mit einigen guten Technikern ein. „Aber die Ergebnisse spiegeln das nicht immer wider, weil Norden anfällig für einfache und unnötige Gegentore ist“, sagt er über den Gegner. Und genau diese Schwachpunkte soll seine Mannschaft konsequent ausnutzen. „Das ist eine Mannschaft, gegen die wir punkten wollen und auch müssen, um uns da unten herauszuarbeiten“, sagt der Trainer über die Tabellensituation. Mit fünf Zählern aus sechs Partien liegt der TuS zwar noch ein Stück vor den Abstiegsrängen, allzu komfortabel ist die Situation aber nicht.
Damit der erhoffte Sieg gelingt, muss sich Strudden aber vor allem offensiv steigern. Sechs Treffer aus sechs Begegnungen bedeuten den zweitschlechtesten Wert der Liga.
