In der Gruppenphase der Zwischenrunde besiegte man die Mannschaften der Hauptschule Bookholzberg, der Realschule Delmenhorst und der Haupt- und Realschule Osternburg. Im Halbfinale bekamen es die Pingel-Anton-Jungen mit der Mannschaft der Haupt- und Realschule Edewecht zu tun, die sie 3:1 besiegten. So kam es im Endspiel der Zwischenrunde zum Duell mit dem Stadtrivalen, dem Gymnasium Liebfrauenschule Cloppenburg. Da sich die Spieler beider Mannschaften aus den Heimatvereinen gut kennen, prägte vor allem die Taktik das Spiel. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielte dann Maik Dziallas das entscheidende Tor für die HRS Pingel Anton/Galgenmoor.
Ein bisschen wie David gegen Goliath mochten sich die Cloppenburger gefühlt haben, als sie am vergangenen Wochenende gegen den favorisierten Titelverteitiger, die IGS Rastede, antraten. Der Gegner konnte aus etwa 2000 Schülern ein Team aufstellen und verfügt damit über die ungefähr dreifache Schülerzahl der Cloppenburger Schule.
Nichtsdestotrotz setzten die Anton-Pingel-Vertreter die Rasteder von Beginn an unter Druck. Vor einer sicheren Dreierkette agierte ein sehr offensives Mittelfeld unter der Regie des überragenden Kapitäns Faraz Demir. Schon früh führten die Cloppenburger durch Maik Dziallas (11. Minute) und Hannes Többen (19.) mit 2:0. Deutlich feldüberlegen, hatten sie auch auf den Anschlusstreffer von Fahd Karakoly (24.) für die tapfer kämpfenden Rasteder die passende Antwort: Stefan Wördemann stellte mit dem 3:1 (27.) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Andrei Kaiser hatte sogar auf 4:1 erhöht (43.), bevor Kai Schröder noch ein Tor für Rastede gelang (47.). Den Treffer zum 5:2-Endstand besorgte wieder Andrei Kaiser (48. Minute). Den dritten Platz belegten gemeinsam die Realschule Lilienstraße (Delmenhorst) und das Cloppenburger Gymnasium Liebfrauenschule.
Sichtlich zufrieden mit dem Turnier war Barmer-Geschäftsführer Holger Vosgerau. „Alle Beteiligten wie auch die Mannschaften waren mit großem Engagement dabei“, freute er sich. Man prüfe derzeit, wie das Turnier fortgesetzt werden kann. „Ich hoffe, dass eine endgültige Entscheidung im November fällt“, sagte Vosgerau.
