Varrelbusch - Einst beackerte Alexander Woloschin als Kapitän des VfB Oldenburg die Fußballfelder der Zweiten Bundesliga. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn war er als Trainer im Jugendbereich sehr erfolgreich. Zudem sprang er mal bei Hansa Friesoythe, zusammen mit Bernd „Blitz“ Meyer, als Trainer der Herrenmannschaft ein. Auch auf dieser Mission war er erfolgreich.
Gemeinsame Aktion
Nun ist Woloschin (FC Sedelsberg) seit einigen Jahren als Schiedsrichter im Landkreis Cloppenburg aktiv. Unlängst wurde er in Varrelbusch in der Kategorie Ü-50 im Zuge der Aktion „Danke Schiri“ für sein besonderes Engagement ausgezeichnet. „Danke Schiri“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Fußballbundes und seiner Landesverbände.
Neben Woloschin wurde auch seine Kollegin Kimberly Westerkamp vom SV Hemmelte (Kategorie Damen) und Fabian Einhaus (Kategorie U-50, SV Thüle) geehrt.
Herzensangelegenheit
Woloschin springt in die Bresche, wenn für die Partien kurzfristig ein Referee gebraucht wird. Zudem liegt ihm die Ausbildung der jungen Referees sehr am Herzen, heißt es in einer Mitteilung des Kreisschiedsrichterausschusses Cloppenburg. Woloschin genießt auch bei den Fußballern und Trainer eine hohe Akzeptanz.
Auch Westerkamp ist mit einem großen Engagement als Schiedsrichterin aktiv. Zudem konnte sie ihre Stärken auf einem Lehrgang des Niedersächsischen Fußballverbandes zeigen. Der Kreisschiedsrichterausschuss hatte Westerkamp für den Lehrgang nominiert.
Verantwortung
Fabian Einhaus gibt auch Vollgas. Ob als Kreisschiedsrichterlehrwart oder als Lehrgangsleiter für die Ausbildung neuer Schiedsrichter in der Sportschule Lastrup. Einhaus übernimmt Verantwortung. Mit Sarah Willms (FC Sedelsberg) ist er zudem für die Lehrarbeit auf den Infoabenden zuständig.
Würdigung vom NFV
Der Niedersächsische Fußballverband würdigt die Preisträger mit diesen Worten: „Unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter haben jedwede Unterstützung verdient. Ohne sie ist kein Fußballsport möglich. Sie sind angetrieben von der Liebe zum Spiel und verdienen allen Applaus der Welt.“
