Heidmühle - Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Fußballer des Heidmühler FC an diesem Freitag weiter. Ab 20.15 Uhr ist die Reserve von Atlas Delmenhorst zu Gast im Klosterpark. „Mit Blick auf die Tabelle gibt es natürlich nur eine Devise: Wir wollen und müssen dieses Spiel gewinnen“, gibt HFC-Trainer Daniel Oleksyn vor.
Stimmt: Während die Heidmühler mit 30 Punkten aus 14 Spielen auf Rang zwei stehen, hat die Delmenhorster Oberliga-Reserve erst zwei Siege eingefahren und ist mit sieben Zählern Tabellenvorletzter. Außerdem sind die Gäste seit vier Spielen sieglos. Die Heidmühler hingegen haben die vergangenen zwei Partien gewonnen und ihre Position in der Spitzengruppe weiter gefestigt. Bei einem Sieg winkt im besten Fall sogar die Tabellenführung. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Patzer des Spitzenreiters WSC Frisia gegen Turabdin Delmenhorst.
„Bei zweiten Mannschaften weiß man natürlich nie, wer vielleicht aus der ersten Mannschaft aushilft, um wieder fit zu werden. Das ist aber auch die einzige Unbekannte. Unser Anspruch muss es sein, diesen Gegner zu schlagen“, sagt Oleksyn. Dafür sei es wichtig, dass sein Team dem eigenen Konzept treu bleibt. „Wenn wir unsere Sachen gut machen, werden wir die drei Punkten einfahren“, ist sich der Heidmühler Trainer sicher. „Wir müssen aber voll fokussiert sein und nicht nur mit 80 Prozent an das Spiel herangehen.“
Auf eines kann Oleksyn in jedem Fall bauen: Der Kader wird reichlich Alternativen bieten. Sicher ausfallen werden lediglich Dardan Jashari, der arbeitsbedingt verhindert ist, und Phillip Wieker. Mit leichten Blessuren haben noch Niklas Fasshauer und Dominik Buchtela zu kämpfen.
„Bei beiden bin ich aber noch optimistisch, dass ein Einsatz möglich ist“, sagt Oleksyn. „Wir werden aber so oder so mit einer schlagkräftigen Truppe an den Start gehen, die heiß sein wird, unsere gute Situation beizubehalten.“
