Landkreis - Nach der Sommerpause soll an diesem Wochenende der Fußball auch auf Kreisebene wieder rollen. Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit die Wetter- und Platzverhältnisse den Spielbetrieb im Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst beeinträchtigen. Bereits am Donnerstag trudelten Absagen ein. Immerhin: Im Kreispokalwettbewerb wurden schon die ersten Pflichtspiele der neuen Saison 2023/24 ausgetragen.
Männer-Kreispokal
In der ersten Runde des Kreispokalwettbewerbs wurden bislang fünf von neun angesetzten Partien ausgetragen. Bereits am vergangenen Wochenende behauptete sich Tur Abdin Delmenhorst II mit 4:1 beim TuS Döhlen. Am Dienstagabend bewies der TuS Vielstedt starke Nerven und setzte sich gegen RW Hürriyet mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch. In der regulären Spielzeit hatte Yannik Osterloh den TuS in Führung geschossen (75. Minute), kurz vor Schluss glich Markus Wloka für Hürriyet aus. Souverän mit 6:1 behauptete sich der SC Dünsen beim BSV Benthullen. Tore: 0:1 Simon Köhler (6.), 0:2 Niklas Scholz (8.), 0:3/0:4 Köhler (11./22.), 0:5 Dennis Schadwinkel (65.), 0:6 Philipp Karthäuser (82.), 1:6 Jannick Niemann (87.). Mit demselben Ergebnis warfen die Sportfreunde Littel am Mittwochabend den Harpstedter TB II aus dem Wettbewerb. Tore: 1:0 Lennard Boning (37.), 2:0 Steffen Burek (45.+1), 2:1 Lukas Idel (50.), 3:1 Marek Asche (71.), 4:1/5:1 Maik Schröder (77./88.), 6:1 Lutz Würdemann (FE/90.+2). Der SV Rethorn zog durch ein 5:1 bei der SG Bookhorn in die zweite Runde ein. Tore: 0:1 Sebastian Horeis (9.), 0:2 Malte Scheid (22.), 0:3 Tammo Oetken (38.), 0:4 Marcel Kruse (48.), 1:4 Dustin Horstmann (67.), 1:5 Christian Unger (84.).
Die Partie zwischen dem SC Colnrade und Atlas Delmenhorst III wurde wegen Gewitters abgebrochen. Komplettiert wird die erste Pokalrunde mit den Partien TSG Hatten-Sandkrug - TuS Heidkrug II (Sonntag, 6. August, 14 Uhr) und Delmenhorster BV - Borussia Delmenhorst (Dienstag, 8. August, 19.30 Uhr).
Kreisliga
Auf eine spannende und ausgeglichene Saison können sich die Fans mit Sicherheit in der Fußball-Kreisliga freuen. „Das wird eine große Unbekannte“, prophezeit Sören Heeren, Trainer des VfR Wardenburg. Er geht bei den Wardenburgern in seine siebte Saison und ist damit dienstältester Trainer der 16 Kreisligisten. Nachdem es in der Vorsaison zwischen dem Meister Harpstedter TB und „Vize“ TV Munderloh einen packenden Zweikampf um den Titel gegeben hatte, fällt es Heeren schwer, den Topfavoriten für die neue Spielzeit zu nennen. Seine Wardenburger, in der Vergangenheit stets hoch gehandelt und zuletzt Tabellenvierter, seien es diesmal jedenfalls nicht. „Wenn es gut läuft, ist aber sicherlich auch mit uns zu rechnen“, will Heeren auf jeden Fall wieder oben mitspielen.
Schließlich wird es, das kündigt der 34-Jährige an, seine letzte Saison als Coach des Kreisligisten. „So sehr ich den Sport und die Jungs auch liebe, aber aus beruflichen Gründen schaffe ich es nicht mehr“, erklärt Heeren, der bei den Trainertätigkeiten bereits jetzt von Waldemar Kowalczyk tatkräftig unterstützt wird. Neu dazu gestoßen ist außerdem Sören Schürmann, während Ronald Feist und Michael Nitsche nicht mehr dabei sind. Auch auf dem Spielfeld gibt es beim VfR ein paar Veränderungen – besonders gravierende in der Offensive. Denn mit Lennart Schönfisch und Maurice Harr hat der 36-Tore-Sturm den Verein verlassen und sich dem Bezirksligisten SV Altenoythe angeschlossen. Auch Jonas Hanken (Sf Littel) und Ken-Ole Kay (Pause) stehen nicht mehr zur Verfügung.
Neu beim VfR ist Peer-Bent Wegener. Der erfahrene Defensivmann spielte zuletzt für den SSV Jeddeloh in der Regionalliga, legte im vergangenen Jahr aber eine Pause ein. Derweil soll der 18-jährige Tristan Stec, der in der höchsten polnischen Jugendliga kickte, die Wardenburger Offensive verstärken. Als Gewinner der Vorbereitung bezeichnet VfR-Coach Heeren aber Hendrik Jordan, dem er einiges zutraut.
Zum Auftakt empfangen die Wardenburger an diesem Freitag (19.30 Uhr) den VfL Stenum II. „Mein Geheimfavorit“, tippt Heeren. In der Spitzengruppe der Liga erwartet er außerdem den TV Dötlingen, TV Munderloh und Bezirksliga-Absteiger SV Baris.
