Jever - Am Sonntag ist Derbyzeit in Jever: Um 15.30 Uhr empfängt der Fußball-Kreisligist FSV Jever den FC Zetel im Sportpark an der Jahnstraße. Das Friesland-Duell sorgt schon im Vorfeld dafür, dass die Sinne bei den Gastgebern zusätzlich geschärft sind. „Das Spiel ist etwas Besonderes. Auch im Training hat man das gemerkt“, sagt FSV-Trainer Lars Poedtke.
Poedtke sieht die Gäste, mit 35 Zählern auf Rang drei, in der Favoritenrolle: „Gerade in der Offensive sind sie sehr gut besetzt. Mit ihren Möglichkeiten muss der Aufstieg das Ziel sein.“ Schon im Hinspiel gelang es Jever allerdings, Zetel gehörig unter Druck zu setzen. Eine 2:0-Führung reichte seinerzeit „nur“ zu einem 2:2-Remis.
Mehr Struktur im Spiel
Für den FSV wird es vor allem darauf ankommen, mehr Struktur in das eigene Spiel zu bekommen. Zu viele Fehler im Aufbau ärgerten Poedtke beim jüngsten Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Oldenburg. Deswegen ließ der Kiebitze-Coach in erster Linie Spielformen trainieren. „Einfache Ballverluste wie zuletzt können wir uns nicht erlauben. Diese Fehler wird Zetel eiskalt bestrafen“, weiß er. Zudem werde es darauf ankommen, den offensivstarken Gästen nicht komplett das Feld zu überlassen. „Wenn wir 90 Minuten nur reagieren, werden wir keine Chance auf Zählbares haben. Wir müssen Akzente setzen.“ Lücken in der Zeteler Defensive wollen die FSV-Kicker durch ein konsequentes Ausnutzen von Ballgewinnen im Konter suchen. Zudem vertrauen die Gastgeber auf ihre eigene Offensive um Falko Weiß, Maximilian Wehrmann und Fabian Titze, die in dieser Saison mehrfach ihre Qualität bewiesen hat. Für den FSV ist es das letzte Spiel vor der Winterpause. Dementsprechend viel wollen die Gastgeber investieren, um die Derbypunkte an der Jahnstraße zu behalten und für eine kleine Überraschung zu sorgen.
Fragezeichen hinter Wobbe
Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Malte Wobbe. „Mit dem Lauftraining hat er wieder begonnen. Wir hoffen, dass es für einen Einsatz am Sonntag reicht, kommentiert Poedtke die Personalie.
