Jever - „Das fühlt sich heute wirklich wie eine Niederlage an“, klagte Lars Poedtke, Trainer des Fußball-Kreisligisten FSV Jever, nach dem 1:1-Unentschieden seiner Mannschaft gegen den SV Ofenerdiek. Von Anfang an diktierte der FSV am Sonntagnachmittag das Geschehen auf dem Sportplatz an der Jahnstraße. Ball und Gegner hatten die Gastgeber im Griff und erspielten sich von Beginn an gute Möglichkeiten. Folgerichtig klingelte es früh im Kasten der Gäste. Nach acht Minuten spielte der FSV einen langen Ball auf die linke Seite, wo der flinke Falko Weis sich durchsetzte und zum 1:0 abschloss.
„Das Tor hat uns einen richtigen Schub gegeben. Wir haben danach wirklich ein gutes Spiel gezeigt“, sagte Poedtke. Tatsächlich schnürte seine Mannschaft den Gegner zeitweise in der eigenen Hälfte ein. Ofenerdiek wusste sich zumeist nur mit langen, klärenden Bällen zu behelfen, die der FSV prompt zum Aufbau des nächsten Angriffs nutzte. Allein die Belohnung fehlte. Und so kam es wie so häufig im Fußball: Die Gastgeber nutzten ihre Chancen nicht und wurden bestraft. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel kam der Gast besser in die Partie, erspielte sich seinerseits Gelegenheiten und traf praktisch mit dem Pausenpfiff zum 1:1-Ausgleich. „Das war sehr ärgerlich. Aber wir haben uns das selber zuzuschreiben. Kurz vor der Pause verlieren wir leider unsere Linie“, sagte Poedtke.
Die spielerische Linie fand sein Team aber nach dem Seitenwechsel wieder. Erneut gelang es den Jeveranern, sich ein Chancenplus zu erarbeiten. Doch ein Tor wollte einfach nicht mehr gelingen, sodass es bei der Punkteteilung blieb, die sich für den FSV unbefriedigend anfühlte. „Mit einem Sieg hätten wir einen Platz in der Tabelle klettern können. Das wurmt uns natürlich zusätzlich“, fasste Poedtke zusammen.
