Jever - Überhaupt nicht zufrieden ist Lars Poedte, Trainer der Kreisliga-Fußballer des FSV Jever, nach dem 1:1 gegen Schwarz-Weiß Oldenburg gewesen. „Wir wussten genau, was auf uns zukommt und wie der Gegner spielt. Leider haben wir es trotzdem nicht geschafft, das Spiel zu kontrollieren“, ärgerte sich Poedtke. Ungewohnte Schwächen im Spielaufbau machten den Kiebitzen am Sonntagnachmittag das Leben schwer. Immer wieder ließ sich Jever vom hohen Pressing der Huntestädter unter Druck setzen und spielte lange Bälle, die zumeist beim Gegner landeten.

Trotzdem gelang den Gastgebern der Führungstreffer. Passend zum Spiel war es eine Standardsituation, die den Weg zum 1:0 ebnete. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Torben Remmers in der Nachspielzeit ins gegnerische Tor. Für Ruhe im Spiel sorgte das Tor zum viel zitierten „psychologisch günstigen Zeitpunkt“ allerdings nicht. Die Partie blieb sehr zerfahren. „Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, unseren Fußball auf den Platz zu bringen. Wir waren viel zu hektisch und unstrukturiert. Dabei zeigt die Mannschaft im Training ganz andere Leistungen. Wir können es deutlich besser“, zeigte sich Poedtke ob des fußballerischen Niveaus enttäuscht.

Der Gegner aus Oldenburg blieb indes dran und setzte Jever weiter unter Druck. Dennoch hatte Maximilian Wehrmann die Entscheidung für den FSV auf dem Fuß. In einer Kontersituation lief Wehrmann allein auf den gegnerischen Keeper zu, setzte den Ball allerdings neben das Tor. In den Schlussminuten drängten die Gäste auf den Ausgleich.

Zunächst konnte sich Jever bei seinem Torhüter Thorben Kutscher bedanken. Er entschärfte eine Großchance der Oldenburger, war aber eine Minute vor dem Schlusspfiff beim Gegentor, das ein verdientes Remis besiegelte, machtlos.

Dennis Sandhorst
Dennis Sandhorst Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung