Landkreis - Es regnet gefühlt seit Wochen ununterbrochen. Viele Fußballplätze im Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst sind deswegen schon länger nicht bespielbar oder komplett gesperrt, ein regulärer Spielbetrieb momentan undenkbar. Am Montag reagierte der NFV-Kreisvorstand – und schickte seine Kicker vorzeitig in die Winterpause.
„Es hat keinen Sinn mehr“, erklärte Thomas Luthardt, Vorsitzender des Spielausschusses. Andere Kreise im Nordwesten hätten eine ähnliche Entscheidung bereits vorgelegt, nun zog Oldenburg-Land/Delmenhorst nach. Keine wirkliche Überraschung. „Vielleicht wäre hier oder da auf den Kunstrasenplätzen noch etwas möglich gewesen. Aber das Wetter wird ja auch nicht besser. Dadurch ersparen wir den Vereinen vielleicht auch noch etwas Arbeit. Jetzt haben alle Planungssicherheit.“ Bis zum 10. Dezember waren ursprünglich in der Kreisliga noch elf Partien angesetzt, in der 1. Kreisklasse wären es nur noch vier gewesen. In den Staffeln darunter von der 2. bis zur 5. Kreisklasse standen insgesamt noch acht Partien in diesem Jahr auf dem Programm. Diese sollen nun alle im neuen Jahr angesetzt werden.
„Bei einigen Teams hat sich schon ein großes Nachholprogramm angesammelt“, sagte Luthardt mit Blick auf seine Ligen. Besonders betroffen ist der TV Munderloh in der Kreisliga, der erst zwölf von 30 Spielen ausgetragen hat. Aber auch der Harpstedter TB II und TV Falkenburg in der 1. Kreisklasse (12 von 26) oder der SV Rethorn (2. Kreisklasse/9 von 24) hinken stark hinterher. Eine Saisonverlängerung über den 2. Juni hinaus sei laut Luthardt nicht möglich. „Wir werden wohl nicht drum herumkommen, auch an Ostern oder Pfingsten zu spielen“, blickte er voraus.
