Rastede/Wiefelstede - Einen ungefährdeten Heimsieg haben die Kreisliga-Fußballer des FC Rastede am Sonntag gegen den SV Ofenerdiek eingefahren. Der SVE Wiefelstede haderte erneut mit einer schwachen Leistung gegen ein Team aus dem Tabellenkeller.
FC Rastede - SV Ofenerdiek 3:0 (2:0).
Gegen den SV Ofenerdiek trafen Erik Scheffler (28.) und Kevin Wolff (30. und 83.) für die Rasteder. „Das war von uns heute der Tag des Chancenwuchers“, sagte Rastedes Trainer Hans-Jürgen Immerthal. Zu Beginn beider Halbzeiten hatte sein Team fahrlässig beste Chancen ausgelassen oder war am stark aufgelegten SVO-Torhüter Nils-Henning Tameling gescheitert. „Die drei Punkte waren extrem wichtig, jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand“, betonte Immerthal. Für Ofenerdieks Trainer Nils Reckemeier war der Rasteder Sieg in Ordnung. „Das Ergebnis geht auch in der Höhe so in Ordnung. Wir haben aber leider bei allen Gegentoren kräftig mitgeholfen. Zudem hat es uns heute gefehlt, aus unseren Gelegenheiten ein Tor zur richtigen Zeit zu schießen. Dann kann das hier auch anders aussehen“, sagte der SVO-Coach.
SVE Wiefelstede - SV Phiesewarden 2:2 (1:0).
Mit dem Remis war SVE-Trainer Mario Anderer gar nicht zufrieden: „Unser Sieg stand schon vor dem Spiel fest und dann kommt da genau so ein Spiel bei raus. Wir passen uns an Phiesewardens Tempo an, spielen zu ungenau und lassen zu viele Chancen aus. Ein Sieg wäre absolut nicht verdient gewesen“, haderte Anderer. Auch das 1:0 durch Christoph Oltmanns (45.) brachte keine Sicherheit. „Danach wurde es eher noch schlimmer, mit den Fehlern motivierst du den Gegner nur“, sagte Anderer. Denn nun kamen auch die kampfstarken Wesermärschler ins Spiel und drehten mit Treffern von Marcel Härtel (67.) und Fynn-Jonas Baumgardt (85.) die Partie. Steffen Winkler (88.) bescherte den Wiefelstedern mit seinem Ausgleichstreffer immerhin noch einen Punkt. Deutlich besser mit dem Punktgewinn konnte Phiesewardens Trainer Nico Verhoef leben: „Der Zeitpunkt des späten Ausgleichs war natürlich ärgerlich. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben geduldig auf unsere Chancen gelauert, und die kamen dann irgendwann auch.“
