Jever - Mit dem Heimspiel gegen die SG Schwarz-Weiß Oldenburg beginnt für den FSV Jever am kommenden Sonntag die Rückrunde der Fußball-Kreisliga-Saison 2023/2024. 14 von 15 Spiele aus der ersten Saisonhälfte hat der FSV absolviert, lediglich die Partie gegen Spitzenreiter TuS Eversten ist am Dienstag zum zweiten Mal verlegt worden. Anpfiff gegen Schwarz-Weiß ist am Sonntag um 15.30 Uhr.
Die Erinnerungen an das Hinspiel sind durchwachsen bei FSV-Trainer Lars Poedtke. „Da hatten wir ganz große Probleme. Die haben uns in der ersten Halbzeit förmlich an die Wand gespielt“, erzählt er. Letztendlich schoss Nelvin Gould seinerzeit in der 90. Minute noch den Ausgleichstreffer zum 2:2. „Mich wundert, dass die so weit unten in der Tabelle stehen“, sagt Poedtke verwundert, denn: „Mit den schnellen Spielern in deren ersten Reihe haben die ’ne richtige Waffe.“ Entsprechend gilt es für seine Mannschaft, die Abwehrarbeit zu fokussieren. „Wir müssen uns da viel, viel besser aufstellen als in der Anfangsphase gegen Metjendorf“, fordert der Coach, „da haben wir uns von der druckvollen Spielweise beeindrucken lassen.“
Schwarz-Weiß Oldenburg spielt den Ball erfahrungsgemäß flach und versucht, über die Schnelligkeit hinter die gegnerische Abwehrkette zu kommen. Allerdings weiß Lars Poedtke auch, dass es bei den Oldenburgern irgendwo haken muss – der Tabellenplatz kommt schließlich nicht von ungefähr. „Die haben ein Stück weit Probleme mit ihrem Umschaltspiel, und gerade die Position haben wir bei uns im Sturm top besetzt“, sagt der Trainer. Nicht umsonst steht der schnelle Falko Weis mit 14 Treffern auf Rang zwei der Torjägerliste. Nichtsdestotrotz stapelt Poedtke vor dem schweren Restprogramm für dieses Jahr tief: „Ich will nicht sagen, ich bin pessimistisch, aber vorsichtiger als sonst.“
