Friesland - Die englischen Wochen zum Auftakt der Saison in der Kreisliga Jade-Weser-Hunte gehen weiter. Dabei kommt es an diesem Dienstag aus friesischer Sicht auch zu einem Nachbarschaftsduell in Jever, wenn die FSV-Kiebitze die SG Wangerland zum Derby bitten. Heimrecht genießt auch der TuS Obenstrohe II.
FSV Jever - SG Wangerland (Dienstag, 19.30 Uhr, Jahnstraße). Die Vorfreude auf die Heimpremiere in der höheren Spielklasse ist groß beim Aufsteiger aus der Marienstadt. Zumal der Saisonstart mit einem Kantersieg in Bad Zwischenahn (7:1) und einem Remis (2:2) beim Titelmitfavoriten FC Zetel bislang durchaus verheißungsvoll verlaufen ist. „Es passt zurzeit gut zusammen“, freut sich FSV-Coach Lars Poedtke, der allerdings in Dominik Oeltermann auf einen Schlüsselspieler verzichten muss.
„Aber die anderen Jungs sind auch gut drin und können mit breiter Brust in dieses Derby gehen“, erklärt Poedtke, der ein ähnliches Spiel wie am vergangenen Freitag in Zetel prognostiziert: „Ich erwarte auch die SG Wangerland mit ihren schnellen Spitzen und ihrem Brecher Michel Hinrichs vorne offensiv. Aber wir verfügen auch über eine gute Offensive und haben in den ersten beiden Saisonspielen Selbstvertrauen getankt.“
Derweil hoffen die Wangerländer nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Eintracht Oldenburg vor zwei Wochen nun im zweiten Anlauf auf den ersten Saisonsieg. „Unser Ziel ist es natürlich, den ersten Dreier einzufahren“, bestätigt SG-Trainer Thorben Wehmeyer. Er erwartet ein spannendes Derby auf Augenhöhe: „Das wird eine enge Kiste, denn Jever gehört ja eigentlich schon viel länger in die Kreisliga und wird dort am Ende einen guten Platz im Mittelfeld belegen. Daher überrascht uns deren guter Start auch nicht.“
TuS Obenstrohe II - VfL Bad Zwischenahn (Dienstag, 19.30 Uhr, Plaggenkrugstraße). Das Team von TuS-Trainer Christian Rottler schlüpft in dieser Partie nicht nur wegen des 2:1-Auftaktsieges bei SW Oldenburg in die Favoritenrolle. Schließlich waren die Gäste aus dem Ammerland nach der 1:6-Heimpleite gegen Jever auch gegen Eintracht Wiefelstede mit 1:6 unter die Räder gekommen. Dabei hätten sie sich laut VfL-Trainer Felix Stoffers auch über eine noch höhere Niederlage nicht beklagen dürfen.
