Varel - Im FC Zetel, TuS Obenstrohe II und FSV Jever tragen drei der vier friesländischen Fußball-Kreisligisten ihre Pflichtspiele auf Kunstrasen aus. Nur hinter der Rasenplatzpartie der SG Wangerland steht ein Fragezeichen. Derweil ist das am Mittwoch geplante Nachholspiel der Jeveraner in Eversten ausgefallen.
Frisia Wilhelmshaven II - FC Zetel (Freitag, 19.30 Uhr). Der Tabellendritte aus Zetel trifft an der Freiligrathstraße auf den Dauerrivalen der letzten Jahre. „Es gab viele umkämpfte Spiele“, erinnert sich FC-Trainer Wilko Eggers, der auch dieses Mal mit einem schweren Auswärtsspiel rechnet. Frisia habe dafür genügend Qualitäten. „Wir fahren aber dorthin, um zu gewinnen, auch wenn wir personell nicht aus dem Vollen schöpfen können“, sagt Eggers, der aber eventuell wieder auf Emilian Kändler zurückgreifen kann.
TuS Obenstrohe II - TV Metjendorf (Freitag, 20 Uhr, Kunstrasenplatz Sportpark Torhegenhausstraße). Im Kellerduell wollen die Obenstroher nach elf sieglosen Spielen in Folge den Bock endlich umstoßen. „Wir haben auf dem Kunstrasenplatz trainiert und uns in den vergangenen Wochen stabilisiert, auch wenn wir keine Punkte geholt haben“, sagt TuS-Trainer Christian Rottler. Er hofft darauf, dass auch das Spielglück diesmal den Gastgebern zur Seite steht. „Im Hinspiel hat Metjendorf glücklich 1:0 gewonnen“, so Rottler, der erneut mit einer personell angespannten Lage zu kämpfen hat.
SG Friedrichsfehn/Petersfehn - SG Wangerland (Freitag, 20 Uhr). Vor einer hohen Auswärtshürde stehen die Wangerländer im Ammerland. In der letzten Saison kassierte die Elf von Trainer Thorben Wehmeyer gegen die Fehntjer zwei derbe Schlappen (2:7, 0:5). Im Hinspiel kamen die Friesländer zu Hause nicht über ein 3:3 hinaus. „Die Gastgeber sind ein spielerisch starker Gegner, der uns eigentlich liegt. Wir wollen zumindest einen Punkt holen, besser aber drei Zähler“, betont Wehmeyer, der wieder auf Kevin Kötter zurückgreifen kann.
FSV Jever - SG SW Oldenburg (Sonntag, 15.30 Uhr, Kunstrasenplatz Jahnstraße): „Mich wundert, dass die Schwarz-Weißen in der Tabelle so weit unten stehen. In der ersten Halbzeit des Hinspiels haben sie uns eine richtige Lehrstunde erteilt“, erinnert sich FSV-Trainer Lars Poedtke. Mit ganz viel Glück habe man am Ende ein 2:2 geholt. „Die Oldenburger spielen strukturiert nach vorne. Vor allem Felix Jäger macht auf der linken Seite viel Tempo und Druck“, so Poedtke. Die Partie gegen Schwarz-Weiß werde schon eine richtige Hausnummer.
