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Kreisliga Jade-Weser-Hunte SG Wangerland-Coach Wehmeyer zieht positives Hinrunden-Fazit

Hanno Reuter
Die SG Wangerland (Kevin Kötter in Rot) steht für Offensivfußball und hat in der Rückrunde noch alle Möglichkeiten.

Die SG Wangerland (Kevin Kötter in Rot) steht für Offensivfußball und hat in der Rückrunde noch alle Möglichkeiten.

Martin Münzberger

Jever - Bis zum ersten Saisonsieg hat es etwas gedauert beim Fußball-Kreisligisten SG Wangerland: Mit vier Remis ist die SG in die Saison gestartet – insgesamt spielte die Mannschaft von Trainer Thorben Wehmeyer fünf mal Unentschieden. In der Liga übertreffen diesen Wert nur die SG SW Oldenburg (6 Remis) und der tabellarisch direkte Konkurrent FSV Jever (7 Remis). Am fünften Spieltag folgte dann vor heimischer Kulisse der erlösende erste Dreier gegen die SV Ofenerdiek (3:2). In der darauffolgenden Woche schickten die Wangerländer die TuS Obenstrohe II mit einem fulminanten 9:1-Sieg nachhause. Die ersten acht Partien blieb die SG ungeschlagen – ehe man sich auswärts beim Spitzenreiter TuS Eversten mit 1:3 geschlagen geben musste.

„Wir hatten zu Saisonbeginn viele verletzungsbedingte Ausfälle. Es fehlten vier Leistungsträger durch Krankheit und Urlaub“, lieferte Wehmeyer einen Erklärungsansatz für die vielen Punkteteilungen zum Hinrunden-Start.

Angriff ist die beste Verteidigung

Satte 42 Tore aus 14 Begegnungen haben die Wangerländer bereits geschossen - das sind im Schnitt drei Treffer pro Spiel. Nach Wehmeyer kommt dieser Wert auch nicht von ungefähr: „Bei uns ist der Innenverteidiger der erste Stürmer. Offensiv sind wir gut drauf, wir spielen Vollgasfußball.“ Dass die offensive Spielweise auch Risiken birgt, zeigt sich mit immerhin 28 Gegentreffern.

Einige wilde Partien bekamen die Zuschauer des Tabellenfünften bereits zu Gesicht: gegen den FSV Jever erkämpfte man sich nach zwei Platzverweisen zu neunt einen Punkt, gegen die Reserve der WSC Frisia gelang in einem torreichen Aufeinandertreffen in der ersten Minute der Nachspielzeit der Ausgleichstreffer zum 4:4. Zum Jahresende steht die SG Wangerland mit 26 Zählern auf dem fünften Tabellenplatz, in der Rückrunde müssen noch einige Partien nachgeholt werden.

Viele Spiele, wenig Regenerationszeit

„Wenn man überlegt, wo wir herkommen, sind wir schon stolz auf unsere Leistung“, betont Wehmeyer. „Wir holen keine Spieler von außerhalb, bei uns sind alle Eigengewächse und wir gehören zu den besten drei Klubs in Friesland.“

Im Oktober und November fielen insgesamt drei Ligaspiele der SG aus, außerdem muss auch das Pokalspiel gegen den BV Bockhorn im kommenden Jahr nachgeholt werden. „Im März und April werden wir sicherlich vier, fünf englische Wochen haben. Da brauchen wir einen breiten Kader und werden Leute aus der zweiten Mannschaft mit dazu holen“, so Wehmeyer.

Auch wenn der fünfte Tabellenplatz kein schlechtes Ergebnis darstellt, sieht der Wangerländer Coach noch einiges an Verbesserungspotenzial für die Rückrunde: „Wir müssen uns das Glück erarbeiten. Hoffentlich kommen wir möglichst verletzungsfrei durch die Rückrunde. Es ist möglich unter die besten drei zu kommen, wir können uns nur selber schlagen.“

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