Wardenburg - Der Titelverteidiger steht erneut im Halbfinale: Im Fußball-Kreispokal hat der VfR Wardenburg am Dienstagabend das letzte noch ausstehende Viertelfinalspiel gewonnen. Der Tabellendritte der Kreisliga wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich beim TuS Hasbergen (3. Platz 1. Kreisklasse) nach torloser erster Halbzeit am Ende souverän mit 2:0 durch.

„Es war wie erwartet ein hartes Stück Arbeit“, sagte VfR-Trainer Sören Heeren. Entgegen seiner Erwartungen konzentrierten sich die Platzherren jedoch ausschließlich auf die Defensive. „Hasbergen stand mit Mann und Maus hinten drin. Aufgrund ihrer bislang starken Saison und des vorhandenen Selbstvertrauens hatte ich sie offensiver erwartet“, berichtete Heeren. Torchancen des Kreisligisten in der ersten Halbzeit blieben Mangelware – wobei die Führung durchaus möglich gewesen wäre. Einen Freistoß von Tarek Otten parierte TuS-Keeper Mikel Kirst bravourös, und kurz vor der Pause verschoss VfR-Stürmer Tim Conring einen Foulelfmeter.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Wardenburger gegen einen ab der Mittellinie rigoros verteidigenden Gegner deutlich mehr Spielanteile. Die beiden Treffer resultierten letztendlich aber aus Standardsituationen. Der eingewechselte Waldemar Kowalczyk stellte mit einem sehenswerten Freistoßtor mal wieder die Weichen auf Sieg (57. Minute). Für das 0:2 (73.) sorgte Benjamin Cordoni, der eine Ecke von der linken Seite direkt ins Tor zirkelte. Die Schlussphase verlief ohne weitere Treffer, obwohl die Wardenburger nach einer Gelb-Roten Karte gegen TuS-Spieler Cem Oflazoglu (77.) in Überzahl agierten.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)