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Fußball Markhauser E-Junioren übertreffen Erwartungen

BREMEN - Wenn Werder-Fans in Sichtweite des Weserstadions selbst Fußball spielen, sind sie offenbar besonders motiviert. Im Team der E-Junioren des VfL Markhausen gibt es besonders viele Anhänger der Grün-Weißen – und die hatten am Sonnabend doppelten Grund zur Freude. Zunächst lieferten die Markhauser auf den Plätzen an dem neuen „Bundesliga-Tempel“ einen tollen Auftritt in der Endrunde des EWE-Cups ab (die

NWZ

  berichtete), dann sahen sie im Weserstadion einen Werder-Sieg gegen Meister Borussia Dortmund (2:0). „Das war schon ein toller Tag“, freut sich Alois Hinrichs, der die Markhauser Fußballer zusammen mit Günter Sander trainiert.

Dabei hatten die Markhauser nicht nur mit den Werder-Profis zittern müssen, die noch Punkte im Kampf um den Klassenerhalt brauchten. Nachdem sie sich vom SV Drochtersen/Assel, Hansa Lüneburg und dem VfB Uplengen jeweils mit 0:0 getrennt hatten, mussten sie hoffen, dass sich Schwanewede und Drochtersen/Assel ebenfalls unentschieden trennen. Hätte eines der beiden Teams gewonnen, wäre die Vorrunde Endstation für den VfL gewesen.

So begann das große Zittern, da es bis kurz vor Schluss 1:0 stand. Dann fiel aber doch noch der Ausgleich, so dass Markhausen als Gruppenzweiter hinter Uplengen ins Viertelfinale einzog.

Da wartete allerdings mit dem VfB Oldenburg ein Team auf die Markhauser, das ihnen in der Hallensaison klar die Grenzen aufgezeigt hatte. „Da war uns klar, dass wir nur Außenseiter sind“, sagt Hinrichs. Und diese Einschätzung schien sich im Spiel früh zu bestätigen. Die Oldenburger gingen früh mit 1:0 in Führung und hatten durchaus Chancen, diese auszubauen. Allerdings kam Markhausen immer besser in die Partie – und dem Halbfinale plötzlich ganz nahe. Constantin Bettermann glich aus, Lukas Kuper brachte den VfL sogar in Führung.

„Dann haben wir mit Mann und Maus verteidigt“, erinnert sich Hinrichs, der dann aber doch mitansehen musste, wie die Oldenburger kurz vor Schluss ausglichen. Im anschließenden Neun-Meter-Schießen traf nur Lukas Kuper für die Markhauser, während auf Oldenburger Seite zwei Schützen erfolgreich waren und dafür sorgten, dass der VfB sich am Ende den Siegerpokal sichern konnte. „Das war aber halb so schlimm“, sagt Hinrichs. „Schließlich haben wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen.“ Und spätestens nach dem Werder-Sieg war die Stimmung dann sowieso richtig gut.

VfL Markhausen: Tobias Böhmann, Florian Müller, Matthis Ortmann, Marius Lüken, Alex Maurer, Marco Meerjans, Nils Sander, Sören Hinrichs, Simon Gehlenborg, Constantin Bettermann, Joost Kleefeld, Lukas Kuper, Lutz Meyer.

Steffen Szepanski
Steffen Szepanski Redaktion Münsterland (Lokalsport)
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