Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Fußball „Mister Europacup“ feiert in aller Ruhe

Heinz Arndt
OLDENBURG - Viel Arbeit zu verrichten hatte in den vergangenen Wochen Frank Neubarth, Sportlicher Leiter des Regionalliga-Aufsteigers VfB Oldenburg. Für ihn und Trainer Andreas Boll galt es, einen konkurrenzfähigen Kader für die neue Fußball-Saison auf die Beine zu stellen. Nach der Verpflichtung von Rene Melzer als zweiten Torhüter in der vergangenen Woche (

NWZ

  berichtete) steht der Kader. Eine Woche vor dem Auftaktspiel beim BSV Rehden (Sonntag, 5. August, 15 Uhr) konnte Neubarth am vergangenen Sonntag in aller Ruhe seinen 50. Geburtstag begehen.

Der gebürtige Hamburger – wegen seiner wichtigen Tore in den Spielen auf europäischer Ebene für Werder Bremen auch „Mister Europacup“ genannt – unternahm seine ersten Gehversuche als Fußballer bei Concordia Hamburg. Dort spielte er von 1980 bis 1982 im Nachwuchsbereich. Es folgte der Wechsel zu Werder Bremen, wo er bis 1996 aktiv war.

Nach diversen Trainer-Stationen nahm Neubarth im vergangenen Jahr das Angebot des VfB Oldenburg, als Sportlicher Leiter zu arbeiten, an und hatte gemeinsam mit Trainer Andreas Boll wesentlichen Anteil an der Qualifikation für die Regionalliga. Zum Ende der abgelaufenen Spielzeit verlängerte er seinen Vertrag bei den Oldenburgern um ein weiteres Jahr.

Neubarth gefiel von Anfang an mit seiner Arbeit in Oldenburg. Wohltuend unaufgeregt und ohne Ambitionen, sich in den Vordergrund zu stellen, aber mit großer Professionalität und umsichtig agierend verrichtete er seine Aufgaben. So ging er auch überaus planvoll bei der Zusammensetzung des neuen Regionalliga-Kaders vor. Mit der Verstärkung der Mannschaft wurde die Grundlage dafür geschaffen, den anvisierten Klassenerhalt in der Regionalliga erreichen zu können.

Von 1982 bis 1996

spielte der Mittelstürmer für Bundesligist Werder Bremen. In 317 Spielen erzielte er 97 Tore für die Hansestädter.

Ein A-Länderspiel

steht in Neubarths Vita: Am 2. April 1988 wurde er in der Schlussphase des Freundschaftsspiels gegen Argentinien (1:0) eingewechselt.

Nach seiner Profi-Karriere

war er als Trainer unter anderem für Werders Nachwuchsmannschaften, Schalke 04, Holstein Kiel und Carl Zeiss Jena tätig.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham
Wo ist der Obdachlose hin? Kurz vor der Einmündung des Heidkamper Wegs in die Metjendorfer Straße in Neusüdende hatte sich der Mann mehrere Monate aufgehalten.

OBDACHLOSER IN NEUSÜDENDE Einsatz von Landkreis und Polizei – Mann wird jetzt medizinisch versorgt

Frank Jacob
Neusüdende
Analyse
Am Sonntag, 26. Juni,  war in Thüringen über Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister sowie über Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte abgestimmt worden. Nun stehen Stichwahlen vor der Tür.

STICHWAHLEN IN THÜRINGENS KOMMUNEN IM JUNI „AfD neben der CDU sozusagen die Volkspartei“

Mey Dudin Büro Berlin
Nach einer Fahrt unter Cannabiseinfluss ist der Führerschein weg. Durch das Cannabisgesetz ändern sich aber nicht nur die Blutwerte, ab denen die Fahrerlaubnis entzogen wird, sondern auch, wie man sie zurückbekommt. Der Fachdienst Straßenverkehr des Landkreises Wesermarsch erklärt, warum Kiffer nicht mehr zur MPU müssen (Symbolbild).

FÜHRERSCHEINENTZUG NACH CANNABISKONSUM Kiffer müssen nicht mehr zwingend einen „Idiotentest“ ablegen

Tim Rosenau
Brake
Das Café und Bistro „de Mood“ an der Schlachtstraße in Jever: Hier am Brunnen ist es an Himmelfahrt zu rassistischem Gegröle gekommen.

GEGRÖLE WIE AUF SYLT Café-Inhaberin aus Jever nach rassistischem Vorfall enttäuscht von Polizei

Svenja Gabriel-Jürgens
Jever