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FUßBALL-NIEDERSACHSENLIGA Nach dem letzten Heimspiel ist vor der Meisterfeier

So feiert der VfL

Vor der Partie

wird die VfL-Mannschaft von Staffelleiter Klaus Bittigau als Meister geehrt. Nach dem Spiel soll ein rauschendes Fest mit allen Fans und Zuschauern in der VfL-Oase gefeiert werden. Weitere Aktionen sind u.a. eine Tombola zu Gunsten der McDonald’s Kinderhilfe sowie die Einführung des VfL-Vereinssongs, vorgetragen von Sänger Jens Sörensen und der F3-Jugend der Grün-Weißen.

Von Henning Busch

Oldenburg In Feierlaune und als frisch gebackener Meister der Niedersachsenliga West erwarten die Fußballer des VfL Oldenburg an diesem Sonntag (15 Uhr, Alexanderstraße) den SC Langenhagen zum Spitzenspiel. „Sicher haben wir schon viel gefeiert und wollen es auch nach dem Spiel tun – dennoch haben wir uns natürlich noch mal einiges vorgenommen“, betont Frank Claaßen. „Wir wollen zeigen, dass wir nicht zu unrecht Meister geworden sind und unsere Heimserie halten“, nennt der VfL-Trainer gleich zwei Argumente für ein engagiertes Auftreten.

Stolze 37 Punkte sowie 37:10 Tore stehen bislang aus 15 Spielen auf heimischem Kunstrasen zu Buche. Elfmal ging der VfL als Sieger vom Platz, viermal spielte er remis. Diese beeindruckende Bilanz wollen sich die Oldenburger im letzten Heimspiel der regulären Saison auch von Langenhagen nicht mehr eintrüben lassen. „Zumal wir gegen den SCL noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen haben“, erinnert Claaßen an die 1:2-Niederlage am 25. November 2007. „Da haben wir noch was gutzumachen.“

Zudem gilt die Partie am Sonntag für seine Spieler als vorletzter Härtetest vor der am Mittwoch, 4. Juni, beginnenden Regionalliga-Relegation. Nach vier sieglosen Spielen in Folge, wird es Zeit, dass die Mannschaft den Hebel wieder umlegt, um für die extrem schweren Relegationsspiele gerüstet zu sein.

Schmerzlich vermisst wird dabei nicht nur an diesem Sonntag Innenverteidiger Stephen Attoh. Er hatte beim 3:7-Ausrutscher in Heessel wegen einer angeblichen Tätlichkeit die Rote Karte gesehen und wurde inzwischen für vier Spiele gesperrt. „Er ist einer der fairsten Spieler der Liga überhaupt und deshalb extrem niedergeschlagen über dieses harte Urteil.“

Wer Attohs Schlüsselposition in der Viererkette gegen Langenhagen einnimmt, wollte Claaßen noch nicht verraten. Potenzielle Kandidaten sind Ralf Zosel oder Marc Bury. Für Letzteren könnte dann Jan-Dirk Riedesel in die Außenverteidigung rücken. „Natürlich schauen Co-Trainer Ulf Kliche und ich gegen den SCL genau hin, welche Spieler sich für einen Einsatz in der Relegation empfehlen“, sorgt Claaßen für eine weitere verbale Motivationsspritze bei seinen Akteuren.

Derweil hat sich der VfL für dieses Spiel etwas Besonderes einfallen lassen. So wurden alle Akteure des VfL-Meisterteams von 1963 (Aufstieg in die Regionalliga), 1983 (Aufstieg in die Verbandsliga) und 2004 (Aufstieg in die Niedersachsenliga) eingeladen, um auch die nun erreichte Meisterschaft mitzufeiern.

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