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Fußball-Regionalliga Björn Lindemann holt beim Debüt mit dem SSV Jeddeloh ein 1:1 in Ottensen

Holte mit dem SSV Jeddeloh am Sonntag einen Punkt in Ottensen: Trainer Björn Lindemann.

Holte mit dem SSV Jeddeloh am Sonntag einen Punkt in Ottensen: Trainer Björn Lindemann.

Volkhard Patten

Jeddeloh/Hamburg - Bei seiner Rückkehr auf die Jeddeloher Trainerbank gab es für Björn Lindemann einen Punkt. Seine Regionalliga-Fußballer des SSV erkämpften sich am Sonntagnachmittag ein 1:1 (1:1) beim FC Teutonia Ottensen.

Lindemann war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben erst drei Tage zusammen gearbeitet. Dafür haben die Jungs das gut gemacht, wir hatten vorne und hinten gute Aktionen.. Am Ende gehen wir mit einem Punkt gegen einen guten Gegner nach Hause“, sagte der SSV-Coach.

Zwei Wechsel

Lindemann nahm in seiner Startaufstellung im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Eintracht Norderstedt, die der SSV noch unter der Leitung von Key Riebau erlitt, nur zwei Wechsel vor. Der gesperrte Kapitän Bastian Schaffer war wieder mit dabei, auch Niklas von Aschwege rückte zurück in die erste Elf. Nicht mit von der Partie waren in Hamburg dafür Julian Bennert und Konstantin Engel.

Beim Tabellensechsten erlebte der neue SSV-Coach einen Einstand nach Maß. In der sechsten Minute landete ein von Michel-Leon Hahn getretener Freistoß zum 0:1 im Tor der Gastgeber. Der starke FC-Torhüter Marius Liesegang war bei dem abgefälschten Schuss machtlos. Und Jeddeloh blieb dran. In der neunten Minute hätte Kasra Ghawilu auf 0:2 erhöhen können, doch er wurde bei seinem Abschluss, der über das Tor ging, noch entscheidend gestört.

Nun entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ottensens Kevin Weidlich köpfte bei einer Ecke über das Tor (14.), Jeddelohs Simon Brinkmann scheiterte doppelt am starken Liesegang (16., 33.). Auch Hahn nach einer Ecke konnte nicht auf 0:2 stellen (34.), Allah Aid Hamid wurde bei seinem Versuch aus kurzer Distanz noch abgegrätscht (43.).

Und so kamen die Gastgeber mit ihrer besten Aktion der ersten Hälfte noch zum Ausgleich. Über mehrere Stationen kam der Ball zu Fabian Istefo. Der ehemalige Jeddeloher – er spielte von 2018 bis 2019 am Küstenkanal – schoss Ball in den Winkel (45.). „Vorher haben wir es verpasst, das 0:2 nachzulegen. Da hat vielleicht ein bisschen das Glück gefehlt. Vor dem Gegentor müssen wir den Angriff unterbinden. So war es einfach unnötig“, sagte Lindemann.

Nach der Pause ging keines der Teams unnötig viel Risiko. Die Ammerländer kamen über Marcel Gottschling (55.), Aid Hamid (58.) und Brinkmann (67.) zu Halbchancen. Bei Ottensen setzte Trainer Immanuel Höhn immer stärker auf Tempo und lange Bälle, die die Jeddeloher aber meist unter Kontrolle hatten.

Spannende Schlussphase

Nach ein wenig Leerlauf in der Partie zogen beide Teams das Tempo in der Schlussphase noch einmal an. Der eingewechselte Bowen Wang traf nur das Außennetz des Ottenser Tores (81.). Auf der anderen Seite musste SSV-Torhüer Nikolaos Koliofoukas in höchster Not gegen Michael Igwe parieren (83.). Kurz darauf schoss Ottensens Fabian Graudenz den Ball aus guter Position über das Tor (85.). Die letzte Chance des Spiels hatte aber der SSV. Jedoch parierte Liesegang auch in der Nachspielzeit stark gegen Brinkmann.

Für den SSV Jeddeloh spielten: Koliofoukas – von Aschwege, Hahn, Becken (46. Krolikowski) – Schaffer, Ghassan, Hoffrogge, Gottschling (90.+2 Kanowski), Aid Hamid (69. Janßen) – Ghawilu (80. Wang), Brinkmann

Lars Puchler
Lars Puchler Redaktion Lokalsport Ammerland
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