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Fußball-Regionalliga Bärenstarker Wegner – VfB Oldenburg feiert dritten Sieg in Serie

Der frühe Torjubel: In der 9. Minute brachte Max Wegner (links) den VfB in Front und ließ sich auch von Justin Plautz (Nr. 31) und Kamer Krasniqi feiern.

Der frühe Torjubel: In der 9. Minute brachte Max Wegner (links) den VfB in Front und ließ sich auch von Justin Plautz (Nr. 31) und Kamer Krasniqi feiern.

Imago/Rojahn

Oldenburg - Mit dem dritten Sieg in Serie hat der VfB Oldenburg (jetzt 13 Spiele/19 Punkte/8. Platz) am Sonntagnachmittag gegen Hannover 96 II (13/25/3.) seinen Aufwärtstrend in der Fußball-Regionalliga Nord bestätigt. Im Duell mit der U23 von der Leine gelang dem Drittliga-Absteiger von der Hunte vor 2642 Zuschauern ein 2:1 (2:0) im Marschwegstadion. Nach den beiden Erfolgen gegen die Kellerkinder Bremer SV (2:0) und SC Spelle-Venhaus (7:2) hat der Traditionsclub damit erstmals unter Trainer Fuat Kilic in dieser Saison nachgewiesen, dass gegen ein Spitzenteam drei Punkte möglich sind. In den fünf Partien seit der Rückkehr des 50-Jährigen auf die Trainerbank des VfB (vier in der Liga, eins im Pokal) hatte es neben den beiden Siegen ein Remis und zwei Niederlagen gegeben.

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Leicht angeschlagen

Kilic baute seine Startelf im Vergleich zum Duell mit Spelle auf zwei Positionen um. Für Pascal Richter und Christopher Buchtmann (beide fehlten leicht angeschlagen im Kader) rückten Marc Schröder und Justin Plautz in die Formation. Hinten bildete Schröder mit Leon Deichmann und dem zentral agierenden Noah Plume vor Keeper Jhonny Peitzmeier eine Dreierkette, die Patrick Möschl und Plautz defensiv zu einer Fünferkette machten. Nico Knystock besetzte mit Kamer Krasniqi die Mittelfeldzentrale. Davor agierte Markus Ziereis etwas zurückgezogen hinter Aurel Loubongo und Max Wegner.

Stark angefangen

Insbesondere Wegner zeigte sich sofort spiel- und abschlussfreudig. Nachdem ein Schuss von Loubongo nach einem starken Ballgewinn seines Sturmkollegen abgeblockt worden war (6.), zog der 34-Jährige kurz darauf selbst ab. Diese Chance wurde von Keeper Toni Stahl noch pariert (8.), doch der folgende Einwurf brachte schon das 1:0 für die Oldenburger. Im Nachsetzen sorgte Wegner für die Führung (9.) und hätte nicht viel später jeweils per Kopfball nachlegen können (16., 18.). Loubongo brachte den Ball bei einem sehr schnellen Konter des VfB nicht an Stahl vorbei zum 2:0 im Tor unter (22.). Nachdem Peitzmeier bei einem abgefälschten Schuss von 96-Spieler Husseyn Chakroun stark den Ausgleich verhindert hatte (23.), verpasste auch Knystock den zweiten Treffer für die Gastgeber, als sein 20-Meter-Schuss knapp am rechten Pfosten vorbeizischte.

Vorbericht
Seit zwei Partien ist der Spaß beim VfB zurück: (von links) Trainer Fuat Kilic, Stürmer Max Wegner und Co-Trainer Frank Löning freuen sich an der Seitenlinie während des 7:2-Sieges gegen SC Spelle-Venhaus.

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Das war sein aktuell letzter Einsatz für den VfB: Marcel Appiah (links) sah im Spiel gegen Holstein Kiel II die Rote Karte. Seitdem hat er keine Einsatzminute mehr erhalten.

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Gut vorgelegt

Danach blieben Torraumszenen Mangelware, bis wieder Wegner angriffslustig und gedankenschnell in Erscheinung trat. Der Stürmer stahl sich auf der linken Seite geschickt davon, bekam den Ball und bediente butterweich Ziereis am Fünfmeterraum. Der 31-Jährige hatte sogar Zeit, den Ball anzunehmen und vollendete zum 2:0 (43.). Es war der erste Treffer des Sommer-Zugangs seit seinem Doppelpack Anfang September beim 2:0 gegen Meppen, dem bis zu diesem Sonntag einzigen VfB-Sieg gegen eins der Teams aus dem oberen Tabellendrittel.

Interview
So kennen ihn die Oldenburger Fans: Dario Fossi gibt in der vergangenen Saison Anweisungen und Beifall am Spielfeldrand.

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Final gezittert

Nach der Pause versuchten die Gäste zwar, dem Spiel eine Wendung zu geben, doch die Oldenburger hielten die U23 weitestgehend von ihrem Strafraum fern. Außer ein paar ungefährlichen Standardsituationen und Fernschüssen sah Peitzmeier längere Zeit nichts auf sein Tor zukommen, bis der Keeper in der 69. Minute bei einem Schuss von Chakroun aus kurzer Distanz aufs kurze Eck sein ganzes Können aufbieten musste. Offensiv sprang für den VfB aber auch kaum etwas heraus, so dass die drei Punkte gegen den Tabellendritten nicht nur gefühlt noch lange nicht final eingesackt waren. In der 85. Minute begann tatsächlich das Zittern um den vierten Heimsieg, als Peitzmeier eine Chance von Joyce Luyeye-Nkula nach einem langen Einwurf nur unzureichend abwehrte und Eric Uhlmann zum 1:2 abstaubte. Der Ausgleich fiel aber nicht mehr.

Podcast
Plaudern in der neuen Folge „Nordwestkurve“ über die aktuelle Situation beim VfB Oldenburg: Cheftrainer Fuat Kilic und Sportredakteur Lars Blancke.

NEUE FOLGE „NORDWESTKURVE“ Jetzt spricht Trainer Fuat Kilic über den Aufschwung des VfB Oldenburg

Mathias Freese
Oldenburg

VfB Oldenburg: Peitzmeier - Deichmann, Plume, Schröder - Möschl, Krasniqi (89. Appiah), Knystock, Plautz (82. Demaj) - Ziereis (72. Schäfer) - Loubongo, Wegner (90.+3 Sarrasch).

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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