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Fußball-Kreisliga Vorbereitung beim FSV Jever soll nicht nur Quälerei sein

Im ersten Testspiel der Vorbereitung auf die kommende Fußball-Kreisligasaison präsentierte sich der FSV Jever (in Grün) drückend überlegen.

Im ersten Testspiel der Vorbereitung auf die kommende Fußball-Kreisligasaison präsentierte sich der FSV Jever (in Grün) drückend überlegen.

Jochen Schrievers

Jever - Eigentlich war das Fußball-Testspiel des FSV Jever am vergangenen Freitag gegen die Gepflogenheiten von Trainer Lars Poedtke. „Eigentlich lass ich in der ersten Woche der Vorbereitung noch nicht spielen“, sagt er. Aber die ersten Einheiten seien wirklich gut gewesen. Der Kontakt zum Gegner TuS Elsfleth liegt in der Vergangenheit begründet, TuS-Trainer Cüneyt Sayilikan ist ein früherer Mannschaftskamerad von Lars Poedtke.

Der erste Test

So schmiss der Coach seine Gepflogenheiten also über Bord und feierte mit seinem FSV einen verdienten und eigentlich zu knappen 2:1-Erfolg im ersten Testspiel. „Wir waren drückend überlegen, wir hätten auch leicht 6:1 oder 7:1 gewinnen können“, erzählt der Trainer. „Wir sind am gegnerischen Torwart und an der eigenen Konsequenz gescheitert.“ Das Gegentor fiel schon früh in der dritten Minute – und es ärgerte Lars Poedtke. Fynn Ole Bedenk und Johannes Mundt stellten mit ihren Treffern im zweiten Durchgang aber den Sieg sicher gegen das Kreisklassenteam aus der Wesermarsch.

Ziele der Vorbereitung

Aber in diesem Gegentor sieht Lars Poedtke auch den Arbeitsansatz für die Vorbereitung: „Wir müssen für die neue Saison hinten besser stehen“, lautet die klare Devise des Trainers. „Die Zeit, in der man ein Tor kriegen konnte, weil man selbst vorne drei schießt, die ist jetzt vorbei.“ Es gelte also, sich hinten schadlos zu halten gegen Gegner, die sicherlich robuster und zweikampfstärker sind als noch in der 1. Kreisklasse. „Da steht jedes Mal so ein Adonis vor dir“, mutmaßt Poedtke. Entsprechend müssen auch seine Spieler eine gute Physis und Schnelligkeit mitbringen, wenn sie in der Kreisliga kein Kanonenfutter werden wollen. Denn das Saisonziel ist klar: Die Klasse halten.

Die neuen Spieler

Ein Spieler, der körperlich im Angriff schon mal Abwechselung reinbringt beim FSV Jever, ist Rückkehrer Johannes Mundt. „Der ist mehr so der Büffel vorne drin“, erklärt Poedtke. Des Weiteren ergänzen Yannik Dörfel und Fynn Ole Gedenk aus der zweiten Mannschaft das Team, aus der A-Jugend ist Aleksandar Ferro dazugekommen. Den Abgang von Torwart Pascal Ballentin fängt der Verein mit der Verpflichtung von Keeper Thorben Kutscher (FC RW Sande) auf. Insgesamt ist der Kader damit 27 Mann stark – eine komfortable Situation. „Damit ist der Konkurrenzkampf groß genug“, sagt Poedtke zufrieden und betont sogleich den Austausch mit der zweiten jeverschen Fußballherrenmannschaft. „Auch der Überhang soll seine Spielzeiten kriegen“, verspricht er.

Kathrin Kraft
Kathrin Kraft Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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