Strudden - Wenn Thilo Janßen einen Blick in die Kabine wirft, dann geht dem Trainer des TuS Strudden langsam wieder das Herz auf. „Wir haben am Montag mit 18 Mann trainiert, endlich ist der Kader wieder voll“, sagt der Coach des TuS Strudden vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim SV Wallinghausen. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Tatsächlich haben die Struddener rein personell ein Jammertal durchschritten. Viele verletzungsbedingte Ausfälle machten dem Team, das sich ohnehin nach zahlreichen Zu- und Abgängen im Umbruch befindet, schwer zu schaffen. Auch der Coach musste mehrfach wieder die Fußballschuhe schnüren und einspringen, obwohl das eigentlich der Vergangenheit angehören sollte.

Die mannschaftliche Geschlossenheit ist der Kern, der die Struddener in der Vergangenheit immer stark gemacht hat. „Wir sind wieder auf dem Weg dorthin“, sagt Thilo Janßen. Anschauungsunterricht, wie das aussehen kann, können die Neuen jetzt im Spiel in Wallinghausen erhalten. „Die haben kaum Rotation in der Mannschaft, da wechselt kaum jemand, da ist Zusammenhalt“, sagt der Struddener Coach. Der Gegner am Sonntag besticht vor allem durch seine Zweikampfstärke. Oft genug haben sich Mannschaften dort an der Defensive die Zähne ausgebissen. Trotz alledem heißt die Forderung von Thilo Janßen nicht weniger als ein Drei-Punkte-Spiel seines Teams. Mit dann elf Punkte wäre der Anschluss an die obere Tabellenhälfte geschafft. Einzig Patrick Janssen wird am Sonntag nicht mit dabei sein.