Munderloh/Achternmeer - Das Viertelfinalspiel im Kreispokal Oldenburg-Land/Delmenhorst zwischen dem TV Munderloh und dem SV Achternmeer endete mit einem 7:5-Sieg nach Elfmeterschießen für den SV Achternmeer. Nach regulärer Spielzeit stand es 3:3. Zur Pause führte der SV Achternmeer sogar mit 3:0. In der sechsten Minute landete eine Flanke von SVA-Spieler Rune Schneider als Bogenlampe am Innenpfosten und überschritt die Linie zur Gästeführung.

Tebbe Kleen (31.) und erneut Rune Schneider (37.) schossen die 3:0-Führung heraus. „Wir haben wirklich eine super erste Hälfte gespielt. Die Jungs haben das Spiel bestimmt und keine echte Torchance für Munderloh zugelassen“, sagte SVA-Trainer Marco Elia, der allerdings auch mahnende Worte an seine Spieler in der Kabine zu vermelden hatte. „Es war schon klar, das Munderloh sich so nicht aus dem Pokal verabschieden möchte und wir mussten uns darauf einstellen“, sagt Elia und er sollte Recht behalten.

Munderloh kam gut aus der Kabine und es entwickelte sich eine vollkommen andere Hälfte. Mit einem Doppelschlag durch Janne-Mattis Nienaber (51.) und Michel Lüers (54.) kam der TV Munderloh auf 2:3 heran, „danach entwickelte sich eine Schlacht. Munderloh drängte auf den Ausgleich, meine Spieler haben sich in der Defensivarbeit aufgerieben und das auch wirklich gut gemacht“, sagte Marco Elia. Dennoch fiel in der 90.Minute der 3:3-Ausgleich durch Janne-Mattis Nienaber und um ein Haar wäre sogar noch das 4:3 für den TVM gefallen.

Im folgenden Elfmeterschießen behielten die Gäste die besseren Nerven und trafen durch Maik Wenzel, Cedric Frank, Malte Speckmann und Philip Dienst zum 7:5-Sieg. Für den TV Munderloh trafen Kristof Iden und Christopher-Lee Flore. „Wir sind froh und stolz, das wir uns beim Tabellenführer unserer Liga durchgesetzt haben und können mit breiter Brust in die nächsten Aufgaben gehen“, sagte Marco Elia, der die starke Teamleistung lobt. In seinem Kader standen auch drei A-Jugendspieler.

Auch Munderloh-Coach Bendix Schröder sah im SV Achternmeer den verdienten Sieger. „Wir haben in der ersten Hälfte nicht in unser Spiel gefunden, waren viel zu locker und Achternmeer hat das ausgenutzt. Sie haben verdient zur Pause geführt. Nach der Pause haben wir dann ein ganz anderes Gesicht gezeigt und uns deutlich gesteigert. Leider hat es dann halt am Ende nicht zum Halbfinaleinzug gelangt“.

Andreas Kempe
Andreas Kempe Nordwest-Fußball