Jade-Weser-Hunte - In den drei Freitagsspielen der Fußball-Kreisliga Jade-Weser-Hunte wurde den Zuschauern einiges geboten. So sahen sie in Petersfehn einen 1:0 Sieg gegen den TuS Jaderberg, einen 8:2-Erfolg der Wiefelsteder beim TuS Obenstrohe II und eine deutliche 1:5-Heimniederlage der SG Wangerland gegen den VfL Edewecht.
SG FriPe - TuS Jaderberg 1:0 (0:0)
In einem ausgeglichenen Spiel, zumindest in der ersten Hälfte, gab es keine zwingenden Torchancen. Das Spiel gestaltete sich zwischen den beiden Sechzehnmeterräumen und somit ging es mit einem 0:0 in die Pause. „Das war schon ein leistungsgerechtes Ergebnis zur Pause“, sagte SG-Coach Dominik Maas. Auch in der zweiten Hälfte haben sich beide Mannschaften kaum Torchancen erspielt, doch eine der Gastgeber konnte schließlich zum Sieg verwertet werden. „Man hat beiden Mannschaften angemerkt, das es um drei wichtige Punkte geht. Am Ende sind wir der etwas glückliche Sieger in einem typischen Remis-Spiel. Aufgrund des Aufwandes und dem Kampfgeist gegen den Ball, ist der Sieg aber doch nicht so unverdient“, sagte Maas.
Tor: 1:0 Jan-Christopher Nolopp (80.)
TuS Obenstrohe II - SVE Wiefelstede 2:8 (1:4)
Nichts zu holen gab es für die Obenstroher gegen tempofreudige und überlegene Wiefelsteder Gäste. Bereits zur Pause standen die Gäste mit einem 4:1-Vorsprung als Sieger fest. „In der ersten Hälfte hat Wiefelstede uns förmlich überrannt“, sagte TuS-Coach Christian Rottler. Seine Mannschaft habe keinen Zugriff bekommen, konnte sich nicht in den Zweikämpfen behaupten, „wir hatten einfach keine Chance“, sagte Rottler. Im zweiten Durchgang wurde es besser, „doch mit zunehmender Spieldauer gingen die Kräfte den Keller runter. Der Sieg für Wiefelstede ist absolut in Ordnung“, sagte der TuS-Coach. Gästetrainer Mario Anderer freute sich nicht nur über den Sieg. „Die Jungs haben ein super Spiel gemacht und endlich auch die Chancen genutzt, auch schon früh“, sagte Anderer. Als „offensiv gierig“ betitelte er das Auftreten seiner Mannschaft, wenngleich es dennoch einen Punkt zu einer minimalen Kritik gab. „In der Defensivbewegung hätten wir ein wenig konsequenter sein können, daraus fielen auch die beiden Gegentore. Es war aber schön zu sehen, wie die Jungs gespielt haben und auch das Lazarett lichtet sich zusehends, sodass der Konkurrenzkampf steigt“.
Tore: 0:1 Christoph Oltmanns (5.), 0:2 Timon Sylvester (17.), 0:3 Christoph Oltmanns (32.), 1:3 Omar Junior Aniobo (39.), 1:4 Malte Lammers (40.), 1:5 Niklas Scheide (53.), 1:6 Hannes-Joon Heidemann (58.), 2:6 Torsten Belling (70.), 2:7 Jannis Rother (81.), 2:8 Steffen Winkler (88.)
SG Wangerland - VfL Edewecht 1:5 (0:3)
Die Zuschauer in Wangerland müssen sich verwundert die Augen gerieben haben. Ein 1:5 liest sich recht deutlich und klar und auf den ersten Blick könnte man vielleicht von einem sogenannten gebrauchten Tag der Gastgeber ausgehen. Dem war aber keinesfalls so. „Ich bin sprachlos und muss das Spiel auch erst einmal sacken lassen“, war auch SG-Coach Jan Schröter verwundert. „Es ist eine brutale Niederlage, denn wir waren die dominante, spielbestimmende Mannschaft“, sagte Schröter, dessen Jungs nur eben das Tor nicht getroffen haben. Das Spiel habe sich fast ausschließlich in der VfL-Hälfte abgespielt, „Edewecht hatte im gesamten Spiel drei Torchancen und macht fünf Tore“, sagte der Coach der Gastgeber. Zur Pause stand es bereits 3:0 für den VfL Edewecht und auch der Treffer zum 1:3 zwei Minuten nach der Pause brachte keine Wende herbei. „Klar, wir haben individuelle Fehler gemacht, die auch zu Toren führten, doch dieses Spiel darf man nciht verlieren und schon gar nicht in der Höhe“, sprach Jan Schröter und machte sich noch immer kopfschüttelnd auf den Heimweg. Die Gäste präsentierten sich indes nach dem 6:1-Sieg von letzter Woche gegen den VfL Bad Zwischenahn weiter in Torlaune. Aber, „Wangerland hat heute gegen effiziente Edewechter verloren“, musste auch Gästetrainer Christian Eiskamp, der heute zusammen mit Sven Lubek den abwesenden VfL-Coach Christian Hillje vertrat. „Wangerland hatte ein Chancenplus, aber wir haben die Tore gemacht. Wir wollten nach der Pause ein schnelles Gegentor vermeiden, haben aber genau das bekommen. Die Reaktion der Mannschaft war jedoch überragend und wir konnten im weiteren Verlauf auch einige Chancen erspielen“, sagte Eiskamp und nennt zwei Pfostentreffer sowie einige eins gegen eins Situationen gegen den SG-Keeper. „Jeder hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und bis zum Umfallen gekämpft. Ich denke, der Sieg ist dann am Ende auch verdient“, sagte Christian Eiskamp.
Tore: 0:1 Rene Wagner (12.), 0:2 Daniel Sommer (37.), 0:3 Ercan Fidansoy (44.), 1:3 Jannis Köster (47.), 1:4 Daniel Sommer (74.), 1:5 Kjell Lubek (85.)
