Elmendorf-Gristede/Elsfleth - Am Montagabend fand das Nachholspiel in der 1.Fußball-Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Süd zwischen der SG Elmendorf/Gristede und dem TuS Elsfleth statt. Elsfleth begann forsch, in der 5.Minute gab es einen Pfostentreffer für Elsfleth und nach ein paar Kopfballchancen ging eine eins gegen eins Situation auch schief.
Es folgte der Auftritt von Malte Knop, dem zwischen der 18. und 24.Minute ein lupenreiner Hattrick zur 3:0-Gästeführung gelang. „Chancen gab es auf beiden Seiten, das ging hier schon hin und her“, sagte Hergen Speckels, 2.Vorsitzender des TuS Elsfleth. Sergej Müller hatte in der Folge auch die Chance zum 4:0, danach gab es eine Vierfachchance der SG Elmendorf/Gristede.
Zweimal scheiterten die Gastgeber am TuS-Keeper Tom Spiekermann, den dritten Versuch rettete Florian Röhrl mit dem Kopf auf der Linie und aus sieben Metern landete der abschließende Schuss der SG an der Latte. „Da hatten wir schon Dusel“, sagte Speckels.
Die zweite Hälfte hatte es dann auch in sich. Nach dem 1:3 durch Nils Bölts (50.) folgte in der 60.Minute ein Freistoß für die Gastgeber, Tim Kramp, in der Elsflether Mauer, drehte sich weg, bekam den Ball an den Arm und es folgte der Elfmeterpfiff. Den Strafstoß hielt TuS-Keeper Spiekermann, doch es wurde noch kurioser, wie Hergen Speckels zu berichten weiß. „Malte Knop war alleine Richtung Tor unterwegs, wurde dann gefoult und zur Überraschung aller ließ der Schiedsrichter weiterspielen. Schließlich bekam Malte Knop den roten Karton vorgehalten, weil er die Situation nicht nachvollziehen konnte“. Es folgte der 2:3-Anschlusstreffer durch Hamza Abo Kasha, „danach wurde es natürlich nochmal eng“, sagte Speckels, dessen Team den Sieg aber über die Zeit brachte.
Für SG-Coach Hambardzun Hovhannisyan ist die Niederlage sehr ärgerlich. „Wir hatten zahlreiche Torchancen, aber es gibt Spiele, da kannst Du auch zwei Stunden spielen, ohne einen Treffer zu erzielen. So eine erste Hälfte war das heute“. Was ihn aber viel Arbeit in Zukunft kosten wird, „wir müssen dringend daran arbeiten, das wir von der ersten Minute an hellwach sind. Wir verschlafen die erste Hälfte zu oft, aber das ist eine Lernphase und die Jungs ziehen mit“.
