Holtriem - Wenn sogar der kleinste Spieler im Team ein Kopfballtor schießt, dann fällt es selbst dem Trainer schwer, nach dem Spiel Kritik zu üben – schon gar nicht, wenn die eigene Mannschaft souverän 3:0 gewinnt. So erging es Mario Friedrichs am vergangenen Samstag. Der Coach des TuS Holtriem sah gegen TuRa Marienhafe einen souveränen Auftritt seiner Mannschaft in der Ostfrieslandliga. „70 bis 80 Prozent Ballbesitz“, schätzte der Fußball-Coach nach dem Abpfiff. Zudem freute er sich über drei verschieden Torschützen. „Das macht uns ein wenig unberechenbarer“, erklärte der Coach. Nur eine Kleinigkeit störte ihn dann doch.Allerdings fiel die etwas verbesserungswürdige Chancenverwertung kaum ins Gewicht. Die Gäste verlegten sich aufs Verteidigen und fuhren mit dieser Taktik nicht sonderlich gut. „Sie haben sich nicht eine Torschussmöglichkeit erspielt“, sagte Mario Friedrichs. Davon gab es, dank der spielerischen Überlegenheit einige mehr für die Gastgeber. Eine davon nutzte Malte-Wilko Frerichs in der 33. Minute. Sträflich allein gelassen nutzte der kleinste Spieler der Holtriemer einen Freistoß aus dem Halbfeld, um per Kopf das 1:0 zu erzielen. Ebenfalls per Kopfball legte Leon Wübbenhorst kurz nach dem Wiederanpfiff in der 48. Minute nach. Thorsten Lettau sorgte drei Minuten später schon für die Entscheidung in einer recht einseitigen Partie.