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Fußball-Bezirksliga Mit Rückkehrern und Cleverness zum Klassenerhalt - Der TuS Strudden im Wintercheck

Der TuS Strudden (in Gelb) verlor das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Aurich. Trainer Thilo Janßen sprach danach von der schwächsten Saisonleistung.

Der TuS Strudden (in Gelb) verlor das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Aurich. Trainer Thilo Janßen sprach danach von der schwächsten Saisonleistung.

Thomas van Lengen

Strudden - Auf eine anstrengende und schwierige Hinserie blicken die Bezirksliga-Fußballer des TuS Strudden zurück. Immer wieder fielen Spieler verletzt aus. Trainer Thilo Janßen fehlten oft die Alternativen. Entsprechend schwer tat sich das junge TuS-Team: Erst zwei Siege gelangen. Mit zehn Punkten liegen die Friedeburger auf Rang 13. Platz 14, den die punktgleiche Sportvereinigung Aurich einnimmt, würde die Abstiegsrelegation bedeuten. Fällt im März wieder der Startschuss, geht es für den TuS nur darum, mit aller Macht den Klassenerhalt zu sichern. Und der Saisonendspurt wird lang: Weil wetterbedingt einige Spiele aus der Hinrunde nachgeholt werden müssen, steht der TuS vor vielen englischen Wochen. Die Struddener im Harlinger-Wintercheck:

Fehlt ein echter Torjäger ?

Klar ist, der Wechsel von Jeff Dorn nach Obenstrohe hat der Mannschaft von Trainer Janßen wehgetan. Der Torjäger zeichnete in der Vorsaison für 22 Tore verantwortlich und zeigte eine Qualität, die nach seinem Weggang offensichtlich fehlt. Mit gerade einmal zwei Treffern teilen sich Stefan Buhr, Patrick Janßen und Tom-Jonas Mammen den Spitzenplatz in der internen Torwertung. „Wir lassen einfach zu viele Chancen aus“, begründet Janßen. „Wenn wir vor dem Tor sicherer wären, hätte der eine oder andere Akteur sicher mehr Treffer auf dem Konto.“

Dass Jeff Dorn nicht einfach so zu ersetzen ist, weiß aber auch der TuS-Trainer: „Diese Qualität fehlt uns natürlich. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das über unser starkes Kollektiv auffangen können.“

Ist der Kader gut genug aufgestellt ?

Immer wieder trat Strudden mit sehr knapper Besetzung an. Lediglich 13 oder 14 Akteure auf dem Spielberichtsbogen waren keine Seltenheit. „Gerade zu Saisonbeginn hatten wir unheimliches Verletzungspech“, sagt Janßen, der selbst das eine oder andere Mal die Schuhe schnürte und als Spieler in den Kader rückte. „Das war aber vor der Saison klar, dass ich mich fit halte und parat stehe. Ich hätte sogar noch öfter gespielt, wenn ich nicht selber mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen gehabt hätte.“

Janßen setzt vor allem darauf, dass nach der Winterpause einige Spieler von Verletzungen zurückkehren und der Mannschaft Auftrieb verleihen. „Allein, dass Kapitän Patrick Breu wieder voll zur Verfügung steht, wird uns sehr helfen. Zudem kehrt Stürmer Michael Grünjes nach einem Kreuzbandriss zurück“, freut sich Janßen.

Gibt es Neuzugänge ?

Der TuS Strudden verstärkt sich intern. Mit Torhüter Tim Hyda und Kevin Carls rücken zwei Spieler aus der Reserve in den Kader auf. Janßen sieht beide aber nicht nur als Ergänzung für die Breite des Kaders. Auch qualitativ sollen beide dem TuS Schwung verleihen:

„Wir haben oft nur mit einem Torhüter trainiert. Das wird sich mit Tim ändern. Allein das ist schon ein Qualitätssprung. Und auch Kevin wird uns helfen, davon bin ich überzeugt.“

Reicht es für den Klassenerhalt ?

Daran glaubt Janßen. „Wir sind gut genug, haben aber viele junge Spieler, die noch lernen müssen“, sagt er. In engen Situationen wünscht sich der TuS-Coach mehr Cleverness: „In einem wilden Spiel müssen wir auch mal mit einem Punkt zufrieden sein und nicht stürmisch auf den Sieg gehen. Aber das ist ein Lernprozess. Wenn wir zwei Spieltage vor Ende die Klasse halten, nehme ich das auch an.“

Dennis Sandhorst
Dennis Sandhorst Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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